Die Daten aus der Selbstdeklaration von über 60 Pharmafirmen wurden von mehreren Titeln des Ringier-Verlags ausgewertet und am Donnerstag veröffentlicht. Im Vergleich zu 2024 sanken die Zuwendungen um 28 Millionen Franken, was laut der Erhebung vor allem auf weniger grosse Forschungskooperationen zurückzuführen war. Die Zahlungen an Ärzte, Spitäler und Fachgesellschaften sind hingegen in etwa gleich geblieben.
Wie schon im Vorjahr kam das meiste Geld vom britisch-schwedischen Pharmakonzern Astrazeneca. Insgesamt summierten sich die Zuwendungen auf 27,4 Millionen Franken. Im Jahresvergleich ging der Betrag jedoch um 2,6 Millionen Franken zurück.
Pfizer halbiert Beiträge
Knapp dahinter folgten die Pharmariesen Novartis (26,4 Millionen Franken) und Roche (25,6 Millionen Franken). Bei Novartis sanken die Zuwendungen um knapp 2 Millionen und bei Roche blieben sie in etwa konstant. Besonders deutlich sanken die Zahlungen von Pfizer, hier betrug das Minus 10 Millionen Franken auf nur noch 11,3 Millionen.
Gemäss dem Pharmaverband sind die Zahlungen gesetzlich geregelt und für Forschung, Fortbildung, Beratung und weitere Dienstleistungen zulässig. Die einzelnen Bezüger weist die Branche individuell und mit Namen aus.
Grundlage ist der seit 2015 bestehende Pharma-Kooperations-Kodex. Seinerzeit lagen diese Zuwendungen an Fachpersonen und Gesundheitsorganisationen noch bei 141 Millionen Franken.
cg/to
(AWP)
