Corona: Neuansteckungen und Spitaleinweisungen weiterhin stark rückläufig

(Meldung ergänzt) - Der neueste Coronavirus-Wochenbericht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) weist für die Woche vom 31. Mai bis 6. Juni einen starken Rückgang der gemeldeten Fälle und Spitaleinweisungen auf und eine auf tiefem Niveau verharrende Zahl an Todesfällen.
10.06.2021 15:50

Die Zahl der laborbestätigten Coronavirus-positiven Fälle in der Schweiz und in Liechtenstein sank gegenüber der Vorwoche um 31 Prozent auf noch 3520, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Wochenbericht hervorgeht.

Das Medianalter aller laborbestätigter Covid-19-Fälle lag in der Berichtswoche 22 bei 34 Jahren. Unter die Schwelle von 40 Jahren war das Medianalter in der Woche 10, also im März, gesunken.

Die Inzidenz der Fälle ist von 59,1 pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner in der Vorwoche auf aktuell 40,7 gesunken - und zwar zwischen 21 Fällen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner im Tessin und 229 in Appenzell Innerrhoden.

Bezogen auf die Bevölkerungszahl war die Altersklasse der 10- bis 19-Jährigen mit 78 Fällen pro 100'000 Einwohnern und Woche am meisten betroffen. Die Altersklasse der 70- bis 79-Jährigen war mit einer Inzidenzrate von 9,4 pro 100'000 Einwohner und Woche am wenigsten betroffen.

Spital-Medianalter bei 57 Jahren

Auf den Intensivstationen der Spitäler lagen durchschnittlich 128 Menschen wegen Covid-19, 16 weniger als in der Woche davor. Das Medianalter der hospitalisierten Personen lag bei 57 Jahren.

Für die Berichtswoche wurden bisher über die gesamte Schweiz und Liechtenstein 22 Todesfälle im Zusammenhang mit laborbestätigter Sars-CoV-2-Infektion gemeldet. Zum selben Zeitpunkt in der Vorwoche waren dies 17 Todesfälle. In 16 Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein wurden für die Berichtswoche keine Todesfälle gemeldet.

Tote hatten fast immer Vorerkrankung

Von den 9971 seit Beginn der Corona-Pandemie verstorbenen Personen, für die vollständige Angaben vorhanden sind, litten 97 Prozent an mindestens einer Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen bei verstorbenen Personen waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (61 Prozent), Bluthochdruck (61 Prozent) und chronische Nierenerkrankungen (28 Prozent).

In der Berichtswoche wurden 163'216 Tests (68 Prozent PCR und 32 Prozent Antigen-Schnelltests) gemeldet. Dies entspricht einer leichten Zunahme gegenüber der Vorwoche um 4,6 Prozent.

Gemäss Meldungen aus 23 Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein befanden sich am Dienstag (8. Juni) 3692 Personen in Isolation und 6683 in Quarantäne. Diese Zahlen sind im Vergleich zur Vorwoche gesunken. Die Anzahl der Personen in Quarantäne nach Einreise aus einem Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko ist stabil geblieben bei 3393, nach Angaben aus 22 Kantonen und aus Liechtenstein.

(AWP)