+++Coronavirus-Update+++ - Corona: 70 Prozent in New York geimpft - Roche-Partner Regeneron stellt neue Daten zu Corona-Cocktail vor - Experten des Bundes haben Delta-Variante in der Schweiz auf dem Radar - BAG registriert noch 243 neue Coronavirus-Ansteckungen

Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.
16.06.2021 09:37
Zurück zum normalen Leben: Der New Yorker Times Square am 15. Juni 2021.
Zurück zum normalen Leben: Der New Yorker Times Square am 15. Juni 2021.
Bild: imago images / TheNews2

09:15

Der US-Partner von Roche, Regeneron, hat neue Daten zum Covid-Cocktail REGEN-COV (Casirivimab und Imdevimab) vorgelegt. Demnach hat die Therapie das Sterberisiko bei Patienten, die mit COVID-19 hospitalisiert wurden und keine eigene Immunantwort aufgebaut hatten, um 20 Prozent reduziert, wie Regeneron am Mittwoch mitteilte.

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06:35

Nachdem mehr als 70 Prozent der Erwachsenen im US-Bundesstaat New York mindestens eine Impfdosis gegen das Coronavirus bekommen haben, hat Gouverneur Andrew Cuomo alle noch verbliebenen Einschränkungen aufgehoben. "Heute ist ein bedeutsamer Tag", sagte Cuomo am Dienstag bei einer Pressekonferenz. "Wir können jetzt in das Leben zurückkehren, was wir kennen." Zuvor hatte es unter anderem noch Beschränkungen für Grossveranstaltungen und ähnliches gegeben, die meisten Einschränkungen des Alltags waren allerdings schon in den vergangenen Wochen aufgehoben worden.

 

 

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05:10

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 1455 neue Positiv-Tests in Deutschland. Das sind 1799 weniger als am Mittwoch vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 13,2 von 15,5 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100'000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 137 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 90.074. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,7 Millionen Corona-Tests positiv aus. 

 

 

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17:15

Slowenien lässt nach acht Monaten am Donnerstag den Notstand auslaufen. Damit werden auch die meisten verbliebenen Einschränkungen entfallen, teilt das Gesundheitsministerium mit. Das Land mit zwei Millionen Einwohnern meldete heute 112 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle. Etwa 45 Prozent der Erwachsenen haben mindestens eine Impfdosis erhalten, bei 32 Prozent ist die Impfung abgeschlossen.

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15:30

Mehr als jeder zehnter Person in der Schweiz ist es in den letzten Monaten "nicht so gut" oder sogar "schlecht" gegangen. Vor allem der jüngeren Bevölkerung schlugen die letzten Monate wegen der Pandemie aufs Gemüt. Das zeigt eine Umfrage des Forschungsinstituts Sotomo, die im Auftrag von pro mente sana, den Deutschschweizer Kantonen und der Gesundheitsförderung Schweiz durchgeführt und am Dienstag veröffentlicht wurde. Mit der Frage "Wie geht's dir?", die auch der Titel einer neuen Kampagne ist, wurden über 33'000 Personen befragt. Die Resultate zeigen, dass ältere Befragte ihre Befindlichkeit positiver einschätzen als jüngere, wie es in der Mitteilung hiess.

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14:45

Die Corona-Zahlen sinken und die Wirtschaft zieht an. An der Medienkonferenz am Dienstagnachmittag informierten die Corona-Experten des Bundes über die neuste Entwicklung.

An der Medienkonferenz nahmen teil: Virginie Masserey, Leiterin der Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit (BAG), Rudolf Hauri, Kantonsarzt von Zug und Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte und Jan-Egbert Sturm, Vizepräsident der wissenschaftlichen Corona-Taskforce.

  • BAG-Frau Virginie Masserey berichtete: "Die epidemiologische Lage entwickelt sich nach wie vor positiv. Die Anzahl der Fälle sinkt!" Der Inzidenzwert sei auf 60 Fälle pro 100'000 Personen in den letzten 14 Tagen gesunken. Es gebe auch weniger Hospitalisationen und Todesfälle. Zudem sei die Positivitätsrate rückläufig. "Wir entwickeln uns in die richtige Richtung und die Öffnungen hatten keine negativen Folgen", betonte Masserey. Doch auch in der Schweiz nehme der Anteil der Delta-Varianten zu, wenn auch immer noch auf tiefem Niveau. "Das müssen wir unbedingt unter Kontrolle behalten", sagte Masserey. Sei man vollständig geimpft, sei man "ziemlich gut" gegen die Delta-Variante geschützt.
  • Rund 3,7 Millionen Personen haben schon eine erste Impfung erhalten, über 2,3 Millionen sind vollständig geimpft. Und 100'000 Pfizer-Impfdosen sind neu angekommen. "Jeden Tag werden 100'000 Personen geimpft", sagte Masserey. Dass es freie Impftermine gebe, habe etwa nicht mit einem Rückgang der Impfwilligkeit zu tun, sondern damit, dass es nun mehr Impfdosen und mehr Termine gebe. Ziel sei es, 75 Prozent der erwachsenen Bevölkerung zu impfen. Der Impfschutz dauert neu 12 Monate. Die entsprechenden Verordnungen würden nun angepasst, so Masserey.
  • Kantonsarzt Rudolf Hauri betonte, dass das Impfen ein Akt der Solidarität auch jenen gegenüber sei, die sich nicht impfen lassen könnten. Er geht auf die angedachten Lockerungen bei der Maskenpflicht ein. Masken seien weiterhin sinnvoll in engen Räumen, wo auch Nichtgeimpfte dabei seien. Wenn alle geimpft seien, sei dies aber etwas anderes. "Wir alle wünschen und einen schönen Sommer und einen stabilen Herbst", so Hauri. Die Zeichen dafür stünden gut. Auch wenn es noch offene Fragen etwa bezüglich Auffrischungsimpfung gebe.
  • Ökonom Jan-Egbert Sturm erklärte, dass es auch aus wirtschaftlicher Sicht gut aussehe. Insbesondere auch dank der Unterstützungsmassnahmen. Teils konnten die Leute sparen. Geld, dass sie nun ausgeben wollen. "Die Wirtschaft ist insgesamt gut und teils besser als erwartet durch die zweite Welle gekommen", so Sturm. Aber etwa die Sektoren Verkehr oder Gastgewerbe würden immer noch unter dem Rückgang leiden. Sein Fazit: "Wir befinden uns aus epidemiologischer wie auch wirtschaftlicher Sicht in einer guten Situation."

Hier der Live-Stream zur Medienkonferenz: 

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13:35

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden 243 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb eines Tages registriert. Dies geht aus den heute Dienstag veröffentlichten Angaben auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervor. Damit liegt der 7-Tages-Durchschnitt der bestätigten Infektionen neu bei 311. Gestern lag dieser Schnitt noch bei 338, vor einer Woche bei 472. Zudem wurden 14 neue Spitaleinweisungen und 2 neue Todesfälle gemeldet.

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13:30

Vom 7. Juni bis 13. Juni sind in der Schweiz 628'962 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag auf seiner Website veröffentlichte. Pro Tag wurden damit durchschnittlich 89'852 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor sank die Impfkadenz um 6 Prozent. Insgesamt wurden bis Sonntag 6'120'202 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 2'351'712 Personen vollständig geimpft, das heisst 27,2 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 1'416'778 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung durchgeführt.

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12:30

Angesichts der gesunkenen Corona-Ansteckungsgefahr fällt in Israel die Maskenpflicht. Die Bürger müssten künftig auch in geschlossenen Räumen keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen, teilte die Regierung am Dienstag mit. Die Maskenpflicht im Freien war bereits im April aufgehoben worden. Nun können Schüler und Arbeitnehmer die Maske auch im Klassenzimmer oder im Büro weglassen. Rund 55 Prozent der 9,3 Millionen Israelis haben den vollen Impfschutz erhalten. Doch ist die mit grossem Tempo betriebene Impfkampagne zuletzt ins Stocken geraten, obwohl sich mittlerweile auch Jugendliche eine Spritze gegen Covid-19 geben lassen können.

Die Zahl der an oder mit dem Virus gestorbenen Patienten in Israel hat sich diesen Monat nach Daten des Gesundheitsministeriums soweit verringert, dass pro Tag höchstens ein Toter zu beklagen war. Zugleich flacht sich die Infektionskurve stetig ab, nachdem sie noch im Februar und März steil abgefallen war.

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11:00

Beim Personalabbau der Swiss erhalten 550 Angestellte Kündigungen oder Änderungskündigungen. Das sind weniger als erwartet. Gemäss den ursprünglichen Plänen wären bis zu 780 Mitarbeiter von Kündigungen betroffen gewesen. Im Rahmen des Konsultationsverfahrens mit den Personalvertretern habe man die Zahl reduzieren können, gab die Swiss am Dienstag bekannt. Insgesamt werde die Swiss bis Ende Jahr rund 1700 Vollzeitstellen abgebaut haben, davon zwei Drittel über freiwillige Massnahmen
und durch die natürliche Fluktuation. Aufgrund des Nachfrageeinbruchs wegen der Coronapandemie verkleinert die Swiss die bisher aus 90 eigenen und im Auftrag der Swiss fliegenden Maschinen bestehende Flotte um 15 Prozent. Dabei werden fünf Langstreckenflieger und zehn Kurzstreckenflieger ausgeflottet.

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09:30

Die Zahl der Geburten in Deutschland ist im März auf den höchsten Wert seit mehr als 20 Jahren gestiegen. Sie kletterte binnen Jahresfrist um etwa 5900 oder zehn Prozent auf 65'903, wie das Statische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Mehr als 65'000 Geburten in einem März habe es zuletzt 1998 gegeben.

Der Anstieg stehe in zeitlichem Zusammenhang mit dem Abflachen der ersten Welle der Corona-Pandemie in Deutschland und den Lockerungen ab Anfang Mai 2020. Bereits im Februar 2021 habe es bei den Geburten mit sechs Prozent ein Plus zum Vorjahr gegeben. "Ein Blick auf die Zahlen vom Jahresbeginn zeigt, dass während des ersten Lockdowns offenbar nicht mehr Kinder gezeugt wurden als sonst", betonten die Statistiker: Denn im Januar 2021 lagen die Geburtenzahlen noch in etwa auf Vorjahresniveau.

Nach vorläufigen Angaben der nationalen Ämter stiegen in den meisten europäischen Staaten die Geburtenzahlen im März 2021, wie die deutschen Statistiker mitteilten. In besonders stark von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern wie Spanien, Frankreich oder Belgien hätten sich die zunächst deutlich rückläufigen Geburtenzahlen stabilisiert. In mehreren anderen Staaten nahmen sie im März 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat spürbar zu: in Rumänien (+15 Prozent), Estland und Litauen (+13 Prozent), Niederlande, Finnland und Ungarn (+zehn Prozent). 

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08:45

Eine Corona-Antikörpertherapie von AstraZeneca ist in einer klinischen Studie gescheitert. In der Untersuchung, in der das Mittel zur Vorbeugung von Covid-19 mit einem symptomatischen Verlauf getestet wurde, wurde das Studienziel nicht erreicht, teilt AstraZeneca mit. An der Studie nahmen ungeimpfte Erwachsene ab 18 Jahren teil, die innerhalb der vergangenen acht Tage vor Behandlung Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Das Mittel reduzierte zwar das Risiko symptomatischer Covid-Verläufe um 33 Prozent im Vergleich zu einem Placebo, statistisch war das aber nicht signifikant.

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07:30

Japan hat sich weitere 20'000 Impfdosen für Mitarbeiter bei den Olympischen Spielen in Tokio gesichert. Wie Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa am Dienstag bekanntgab, hat die Regierung eine entsprechende Vereinbarung mit dem US-Konzern Pfizer getroffen. Damit erhält Japan für Olympia-Mitarbeiter nun insgesamt 40 000 Impfdosen

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06:15

Derzeit stecken sich in der Schweiz eher jüngere Menschen mit dem Coronavirusirus an: Etwa ein Viertel der Coronavirus-Infizierten in der Schweiz sind derzeit jünger als 20 Jahre. Rund 60 Prozent sind unter 40 Jahre alt. Das hat nzz.ch auf basis von BAG-Daten ausgewertet. Der Anteil der neuen Fälle bei den über 80-jährigen ist dagegen in den vergangenen Wochen immer geringer geworden. Ein wesentlicher Teil der Personen in diesem Alter ist inzwischen geimpft. Bei älteren Menschen ist das Risiko, schwer zu erkranken und im Zusammenhang mit dem Virus zu sterben, sehr viel höher als bei jüngeren.

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06:00

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro will Insidern zufolge das Impfprogramm beschleunigen. Bolsonaro habe bei Pfizer angefragt, ob die für das vierte Quartal bestimmte Lieferung auf Juni vorgezogen werden könne, sagt ein mit der Angelegenheit vertrauter Regierungsbeamter. Das Büro des Präsidenten bestätigt in den sozialen Medien eine Telefonkonferenz zwischen Bolsonaro, seinem Stabschef, dem Gesundheitsminister sowie Außenminister und den Geschäftsführern von Pfizer Brasilien und Pfizer Lateinamerika. Brasilien verzeichnet nach den USA die meisten Todesfälle im Zusammnhang mit dem Virus. Bolsonaro hatte Covid-19 zunächst als Grippe verharmlost und laut Aussage einer brasilisnischen Untersuchungskommission im vergangenen Jahr Impfangebote von Pfizer ignoriert.

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Beim Klick auf die Karte erscheint die Übersicht zur weltweiten Entwicklung der Johns Hopkins University.

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(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)