+++Coronavirus-Update+++ - Corona: BAG meldet 2260 neue Ansteckungen in der Schweiz - Lieferengpass bei Impfdosen - Economiesuisse und Arbeitgeberverband kritisieren Bundesrat scharf wegen Impfmanagement - Deutschland vor FFP2-Maskenpflicht

Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.
19.01.2021 19:45
Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit BAG.
Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit BAG.
Bild: Screenshot Youtube

+++ Zum Coronavirus-Update vom 20. Januar geht es hier +++

19:45

Die EU-Kommission spricht sich für eine Impfquote bis zum Sommer von mindestens 70 Prozent der Erwachsenen aus. Bis März sollten mindestens 80 Prozent der Über-80-Jährigen geimpft sein sowie 80 Prozent der Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Wie die dafür notwendigen Impfstoffmengen bereitgestellt werden sollen, wird nicht mitgeteilt.

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17:00

Der Schweizerische Arbeitgeberverband und der Wirtschaftsdachverband economiesuisse erhöhen den Druck auf den Bundesrat wegen des Tempos bei den Impfungen in der Schweiz. Das wirtschaftliche Schadenpotenzial des vom Bundesrat verhängten Teil-Lockdowns sei immens. Der Bundesrat müsse diesen Risiken mehr Gewicht geben und das Impfmanagement deutlich verbessern, schreiben die Verbände in einer Mitteilung. Sie erwarten daher einen "national koordinierten Impfplan und eine intensivierte Teststrategie."

"Es ist es unverständlich, dass es die Schweiz bisher versäumt hat, rechtzeitig genügend Testkapazitäten und die Infrastruktur für Massenimpfungen aufzubauen", heisst es in der Mitteilung. Um die Pandemie zu überwinden, brauche es zum einen dringend regelmässige und grossflächige Tests. "Zum andern muss eine nationale Impfkampagne vorangetrieben werden. Dabei erwarten die beiden Wirtschaftsdachverbände klare Zielsetzungen zur Anzahl durchzuführender Impfungen und ein Impf-Reporting, das vergleichbar ist mit den täglich publizierten Zahlen der Ansteckungen und Spitalbelegungen." Zudem müssten die gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen Bund und Kantonen in Sachen Impfen, die für Bevölkerung und Wirtschaft höchst irritierend und unverständlich sind, aufhören und durch rasches und koordiniertes Handeln abgelöst werden. 

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16:05

Trotz eines Rückgangs der Neuinfektionen prüft Dänemark eine Verlängerung des Lockdowns über Anfang Februar hinaus. Grund sei die rasche Verbreitung der in Grossbritannien aufgetretenen und ansteckenderen Varianten des Coronavirus, sagt Ministerpräsidentin Mette Frederiksen.

Es bestehe die Gefahr eines exponentiellen Anstiegs der Infektionszahlen, sagt sie vor dem Parlament. Möglicherweise müssten bereits am Dienstag einige Massnahmen verschärft werden. Dänemark hat zwischen Mitte November und dem 12. Januar 330 Fälle der Variante nachgewiesen. In der zweiten Januar-Woche entfielen sieben Prozent der Positivtests auf die Variante, in der ersten Januar-Woche waren es noch knapp vier Prozent.

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15:35

Serbien wendet als erstes europäisches Land einen Impfstoff aus China an. Als erste erhalten Hunderte Angehörige des Militärs in Belgrad das Mittel des Herstellers Sinopharm. Vergangene Woche hat Serbien eine Million Dosen des Impfstoffes geliefert bekommen. Auch Polizisten und Lehrer sollen rasch geimpft werden.

Im Dezember hatte Serbien begonnen, ältere Menschen in Pflegeheimen und medizinisches Personal zu impfen. Dabei wurden das Vakzin von BioNTech und Pfizer sowie das russische Mittel "Sputnik V" gespritzt. In Serbien mit seinen rund sieben Millionen Einwohnern wurden fast 3800 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus und knapp 350'000 Ansteckungsfälle registriert.

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15:10

Ab 14 Uhr informierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zusammen mit dem SEC und über die aktuelle Corona-Lage in der Schweiz.

Die Medienkonferenz zum Nachschauen

 

Ticker-Highlights zum Nachlesen:

Virginie Masserey, Leiterin der Sektion Infektionskontrolle beim BAG, eröffnet die Medienkonferenz. Für sie sind die sinkenden Fallzahlen "ermutigend". Innerhalb der letzten 14 Tage wurden 391 Fälle pro 100'000 Personen registriert. Noch in vier Kantonen liege der Reproduktionswert aber über 1. 

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Nora Kronig, Vizedirektorin und Leiterin der Abteilung Internationales beim BAG und zuständig für Impfungen, spricht von einem Lieferengpass bei Impfdosen. Gestern sei eine Lieferung von Pfizer/Biontech in der Schweiz angekommen, allerdings sei diese wegen der Lieferengpässe bei Pfizer gekürzt worden. "Der Engpass geht offensichtlich zurück auf die Schliessung einer kleinen Produktionslinie, um die gesamten Produktionsvolumen erhöhen zu können."

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Bei der Lieferung gestern seien nur etwa halb so viele Impfdosen von Pfizer wie vorgesehen in der Schweiz angekommen, präzisiert Kronig auf Nachfrage einer Journalistin. 

Bis gestern Abend seien rund 110'000 Impfungen durchgeführt worden in der Schweiz, sagt Kronig. Eine schweizweite Statistik gibt es aber weiter nicht. Kronig verweist diesbezüglich auf die Verantwortung der Kantone.

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Laut Rudolf Hauri, Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, werden sich die Impfzahlen in den Kantonen in den nächsten Tagen angleichen. Eine dynamische Verteilung der Impfdosen an die einzelnen Kantone sei bisher nicht vorgesehen. Eine solche Strategie könne aber eventuell später zum Einsatz kommen. Ein Wettbewerb zwischen den Kantonen sei aber nicht angesagt.

Man stelle leider bereits heute deutlich fest, dass sich die mutierten Viren ausbreiten, so Hauri. Es müssten immer grössere Quarantänen angeordnet werden. Die Frage nach ausgedehnten Massentests und einer generellen Anpassung der Teststrategie dränge sich da auf. 

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Thema Schulen: Masserey sagt, man habe die Übertragungen in Schulen bisher immer unter Kontrolle halten können. Man könne da sehr zielgerichtet vorgehen. Daher bevorzuge man, die Schulen offen zu lassen.

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13:45

Biontech gibt Ländern neue Liefergarantien für Impfstoff. Das Mainzer Pharmaunternehmen hat den Ländern eine neue Übersicht über die zu erwartenden Lieferungen mit Corona-Impfstoff bis Mitte Februar geschickt. Nach dem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Lieferplan müssen die Länder vor allem in der Woche vom 25. Januar damit rechnen, dass sie gegenüber den ursprünglichen Planungen weniger Impfstoff geliefert bekommen, nämlich 485.550 Dosen statt der ursprünglich geplanten 667.875.

Pfizer hatte vergangene Woche überraschend erklärt, dass es im belgischen Werk die Produktion für eine Kapazitätsausweitung zunächst drosseln müsse. Dagegen stehen in der laufenden Woche nach den Berechnungen von Biontech mit 842.400 Impfdosen 26 Prozent mehr zur Verfügung als ursprünglich geplant.

Zur ausführlichen Meldung.

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13:30

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden 2'260 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb eines Tages registriert. Dies geht aus den heute Dienstag veröffentlichten Angaben auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervor.

Damit liegt der 7-Tages-Durchschnitt der bestätigten Infektionen neu bei 2'119. Gestern lag dieser Schnitt noch bei 2'204, vor einer Woche bei 3'054. Zudem wurden 129 neue Spitaleinweisungen und 75 neue Todesfälle gemeldet.

13:30

Weltweit haben sich nachweislich mehr als 95,13 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Mehr als zwei Millionen Menschen sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben, seit es im Dezember 2019 erstmals im chinesischen Wuhan nachgewiesen wurde. Mit Abstand am stärksten betroffen sind die USA, wo sich bislang fast 24 Millionen Menschen angesteckt haben und nahezu 400.000 Menschen gestorben sind. Indien hat mit über 10,5 Millionen die zweithöchste Ansteckungszahl und verzeichnet mehr als 152.000 Todesfälle. Brasilien meldet rund 8,5 Millionen Infektionsfälle und rund 210.000 Todesfälle.

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13:10

In Frankreich ist die Infektionszahl nach den Worten von Gesundheitsminister Olivier Veran noch immer besorgniserregend hoch. Ob es einen dritten landesweiten Lockdown geben sollte, lässt er aber offen. "Wir haben bereits in der vergangenen Woche eine harte Entscheidung getroffen, indem wir eine Ausgangssperre ab 18.00 Uhr verhängt haben", sagt Veran im Hörfunksender France Inter. "Ich kann nicht sagen, dass wir eine Beschränkung verhängen werden, aber die Verbreitung des Virus bleibt besorgniserregend."

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12:45

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) informiert um 14 Uhr über die aktuelle Corona-Lage in der Schweiz. cash wird die Medienkonferenz liver übertragen.

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11:25

Im Kanton Basel-Landschaft müssen künftig auch Schulkinder ab 10 Jahren wegen der Corona-Pandemie eine Maske tragen. Dies gab die Regierung am Dienstag bekannt. Begründet wird diese Massnahme in einer Mitteilung mit den steigenden Fallzahlen an den Primarschulen.

Zudem verweist die Regierung auf die erste bestätigte Ansteckung mit einer Mutation des neuen Coronavirus im Kanton. Die Maskentragpflicht für Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Primarschulklasse gilt ab Mittwoch. Die Masken werden den Kindern kostenlos zur Verfügung gestellt.

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11:00

In Indonesien sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 308 Menschen mit oder an dem Coronavirus gestorben - so viele wie nie zuvor an einem Tag. Zudem melden die Behörden 10.365 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Indonesien ist das am stärksten von der Pandemie betroffene Land in Südostasien. Es verzeichnet insgesamt 26.590 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus und 927.380 Ansteckungen.

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10:10

Die deutsche Bundesregierung geht auch mit dem Vorschlag in die Bund-Länder-Beratungen, per Verordnung das Arbeiten im Homeoffice auszuweiten. Von einer Pflicht ist im Entwurf des Bundes aber nicht die Rede. "Dazu wird das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Verordnung erlassen, wonach Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen, sofern die Tätigkeiten es nach ihrer eingehenden Prüfung zulassen", heisst es darin. "Dadurch werden Kontakte am Arbeitsort, aber auch auf dem Weg zur Arbeit reduziert." Wenn Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist, müssen die Arbeitgeber künftig medizinische Masken zur Verfügung stellen.

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09:20

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel will einem "Bild"-Bericht zufolge den Lockdown bis zum 15. Februar verlängern. Das berichtet das Blatt unter Berufung auf die Beschlussvorlage des Bundes für den Corona-Gipfel mit den Ministerpräsidenten der Länder.

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07:30

Laut «Bild» soll der Gladbach-Stürmer und Schweizer Nationalspieler Breel Embolo an einer illegalen Party teilgenommen haben. Anwesend waren offenbar 23 Personen, davon 15 leicht bekleidete Frauen und acht Männer. Von den Teilnehmenden soll keiner Maske getragen haben. Ausserdem wurde offenbar kein Abstand eingehalten. Nur Stunden zuvor stand Embolo beim 2:2 gegen den VFB Stuttgart noch auf dem Platz.

Am späten Montagabend meldet sich Embolo via Instagram und dementiert, an der Party teilgenommen zu haben:

"Liebe Borussia-Fans! Ich will mich zu den Meldungen über mich äussern, die heute Abend in verschiedenen Medien verbreitet wurden. Ich bin in der Nacht auf Sonntag nach der Rückkehr vom Spiel in Stuttgart mit einem Freund nach Essen gefahren, um dort bei einem Kollegen Basketball zu schauen. Das war in der heutigen Zeit ein Fehler. Das war dumm von mir und dafür entschuldige ich mich bei meinen Mannschaftskollegen, dem Verein und vor allem bei den Fans. Es trifft aber nicht zu, dass ich an einer Party teilgenommen habe. Das ist eine falsche Darstellung. Die Wohnung, in der ich war, befand sich im unmittelbarem Umfeld des Lokals, in dem diese Party stattfand."

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07:10

Bis zum Sommer sollen aus Sicht der EU-Kommission 70 Prozent der Erwachsenen in der Europäischen Union gegen das Coronavirus geimpft sein. Den Vorschlag will die Brüsseler Behörde am Dienstag veröffentlichen, wie die Deutsche Presse-Agentur vorab erfuhr. Bis März laute das Zwischenziel, 80 Prozent der Menschen über 80 Jahre und der Beschäftigten im Gesundheitswesen zu immunisieren.

Die Ziele sind nach dpa-Informationen Teil eines Diskussionspapiers für den EU-Videogipfel am Donnerstag. 

Mehr zum Thema. 

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06:45

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 11.369 Corona-Neuinfektionen in Deutschland. Das sind gut 1400 weniger als eine Woche zuvor, wie aus den RKI-Daten hervorgeht. Weitere 989 Menschen starben in Verbindung mit dem Virus. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Fallzahlen über eine Woche pro 100.000 Einwohner, sinkt laut den RKI-Daten auf 131,5 von zuletzt 134.

Sie geht damit zwar erneut zurück, ist aber immer noch weit von dem Zielwert von 50 entfernt, den Bund und Länder ausgegeben haben, um das Virus unter Kontrolle zu bringen und das Gesundheitssystem zu entlasten. Insgesamt sind nun über 2,05 Millionen Ansteckungen in Deutschland und 47.622 Todesfälle registriert. Kanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten wollen heute über eine Verlängerung und eine Verschärfung des Lockdowns beraten.

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In Deutschland werden heute über weitere Verschärfungen der bestehenden Corona-Massnahmen entschieden. Bund und Länder werden unter anderem auch erneut über eine FFP2-Maskenpflicht nach bayerischem Vorbild diskutieren. Themen sind auch eine Ausweitung des Nahverkehrs, um Menschenmengen zu entzerren sowie eine Verpflichtung, von zu Hause zu arbeiten.

Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums teilte mit, dass in Deutschland derzeit 750 Millionen FFP2/3-Masken pro Jahr produziert werden könnten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gibt es keine Hinweise auf Versorgungsmängel. 

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06:10

Die neue Corona-Teststrategie des Bundes sieht offenbar nicht nur vermehrt Flächentests im Inland vor. Der Bundesrat wird laut "Blick" demnächst entscheiden, ob Corona-Tests auch bei der Einreise an den Flughäfen aus bestimmten Ländern Pflicht werden, zitiert "Blick" ein Sprecher das Bundesamts für Gesundheit (BAG).

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05:45

In den USA steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle nach Reuters-Zählung um 136.484 auf 23,94 Millionen. Am Montag sterben demnach 1403 Menschen, die sich infiziert hatten. Damit sind 398.726 Menschen in den USA mit oder an dem Virus gestorben.

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04:00

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden am gestrigen Montag 4703 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von 72 Stunden registriert. Dies geht aus den am Montag veröffentlichten Angaben auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervor.

Damit liegt der 7-Tages-Durchschnitt der bestätigten Infektionen neu bei 2204. Am Freitag lag dieser Schnitt noch bei 2464, vor einer Woche bei 3221.

Zudem wurden 203 neue Spitaleinweisungen und 121 neue Todesfälle gemeldet.

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03:30

Hongkong verlängert die Kontakteinschränkungen, die diese Woche auslaufen sollten. Grund ist ein Wiederanstieg der Infektionen auf dreistellige Werte. Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam kündigt an, Details der Massnahmen sollten noch am Dienstag bekannt gegeben werden.

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02:45

 

China meldet 118 neue Ansteckungen. Damit liegt die Zahl der Infektionen den siebten Tag in Folge über 100. Das ist der schwerste Ausbruch der Seuche seit März. Die meisten Neuansteckungen werden mit 43 in der Stadt Jilin registriert. Behörden teilen mit, Ursache sei ein Geschäftsmann aus der Nachbarprovinz Heilongjiang, in der es in einigen Orten zu Infektionen gekommen war.

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00:30

Die USA heben am 26. Januar die Einreise-Verbote für Ausländer aus europäischen Ländern oder Brasilien auf. Das sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Regierungsmitarbeiter Reuters. Am selben Tag treten obligatorische Corona-Tests für alle ausländischen Einreisenden in Kraft. Im März waren die Einreise aus den meisten europäischen Ländern verboten worden, im Mai für Reisende aus Brasilien.

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22:30

Die Finanzminister der Euro-Mitgliedsländer bekennen sich zu weiteren Hilfen für die Wirtschaft während der Krise. Hierbei gebe es einen "sehr starken Konsens", sagt Eurogruppen-Chef Paschal Donohoe nach einem Gespräch mit seinen Ministerkollegen.

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20:45

Eine unabhängige Untersuchungskommission zur weltweiten Reaktion auf die Pandemie kritisiert die anfänglichen Massnahmen Chinas und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als schleppend. Die Regierung in Peking hätte im Januar 2020 entschlossener Massnahmen ergreifen können, erklärt die Expertengruppe, die von der ehemaligen neuseeländischen Ministerpräsidentin Helen Clark und Liberias Ex-Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf geleitet wird. Die WHO hätte demnach ihrerseits nicht bis zum 30. Januar warten sollen, bis sie einen internationalen Notfall ausruft. Ein endgültiger Bericht soll im Mai folgen.

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20:05

Angesichts einer schleppenden Verteilung bei den Corona-Impfdosen will New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo Nachschub direkt beim Pharmariesen Pfizer kaufen. Zwar habe Washington neue grosse Lieferungen der Vakzine versprochen, schrieb Cuomo in einem am Montag veröffentlichten Brief an Pfizer-Chef Albert Bourla. "Bis heute hat die Bundesregierung ihr Versprechen allerdings nicht eingehalten. Tatsächlich wird New York diese Woche nur 250 000 Dosen erhalten, 50 000 weniger als in der Vorwoche."

(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)