+++Coronavirus-Update+++ - Corona: BAG meldet 2449 neue Ansteckungen - Schweiz will sich nicht an US-Kritik an China und WHO beteiligen - Zentralschweizer Kanton als neuer Coronavirus-Hotspot - Zürcher Regierungsrätin Rickli ruft Senioren zum Impfen auf

Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.
08.04.2021 18:52
Nathalie Rickli ist Regierungsrätin des Kantons Zürich.
Nathalie Rickli ist Regierungsrätin des Kantons Zürich.
Bild: ZVG

Zum Coronavirus-Update vom Freitag, den 9. April 2021, geht es hier.

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20:00

Italiens Ministerpräsident Mario Draghi fordert einen vorübergehenden Stopp der Impfungen von unter 60-Jährigen. Stattdessen solle der Schutz der älteren Bürger Vorrang haben, sagt er. Im Gegensatz zu anderen Staaten räumte Italien zum Beginn der Impfkampagne Ende Dezember Rentnern keine Priorität ein. Experten zufolge hat dies zu Tausenden Todesfällen geführt.

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18:15

Die Schweiz will sich im Streit um einen Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie nicht exponieren. Sie schliesst sich dem Protest der USA und dreizehn weiterer Staaten für eine zusätzliche Untersuchung nicht an.

"Wir wurden von den USA über das Statement informiert. Die Schweiz hat sich entschieden, sich diesem Statement nicht anzuschliessen", teilte das Aussendepartement EDA mit. Der Schweiz sei es wichtig, anhand wissenschaftlicher Erforschung möglichst viel über die verschiedenen Aspekte des Coronavirus zu erfahren. Im Rahmen der Uno wolle sich die Schweiz unabhängig positionieren.

Die in der vergangene Woche vorgestellte Untersuchung im Auftrag der WHO nannte als die wahrscheinlichste Variante für den Ausbruch der Pandemie eine natürliche Übertragung des Virus von einer Fledermaus über einen bis anhin unbekannten Zwischenwirt auf den Menschen. Die Experten betonten die Notwendigkeit weiterer Studien über die Herkunft des Virus aus der Tierwelt sowie einer möglichen Viruszirkulation ausserhalb Chinas, bevor die ersten Fälle in Wuhan entdeckt wurden. Die Theorie, das Virus könne aus einem Labor entwichen sein, bezeichneten die Forscher als "extrem unwahrscheinlich" - ganz im Sinne der chinesischen Regierung. Die USA und 13 weitere Länder äusserten danach Zweifel an der Qualität der lange erwarteten Untersuchung. Die Studie sei deutlich verzögert worden und die Wissenschaftler hätten keinen Zugang zu kompletten Originaldatensätzen und Proben gehabt, hiess es. Zu den Unterzeichnern gehörten auch Dänemark, Norwegen, Grossbritannien, Australien, Kanada und Japan. 

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17:50

Die Grundrechte in der Schweiz wurden während der Corona-Pandemie weniger eingeschränkt als in anderen europäischen Ländern. Zu diesem Schluss kommte eine Studie des Zentrums für Demokratie in Aarau. Untersucht wurden 34 europäische Länder, wie “SRF” schreibt. Die Schweiz rangiert auf Platz 29. Mehr Freiheiten gab es nur in Luxemburg, Lettland, Finnland, Schweden und Island. 
 

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17:30

Die Post startet im Kampf gegen die Corona-Pandemie einen Pilotversuch mit Massentests in zwei Kantonen. Der Start erfolgt in rund zwei Wochen, wie die Post am Donnerstag mitteilte.

Die Massentests sollen im Briefzentrum Zürich-Mülligen und im Paketzentrum Frauenfeld TG durchgeführt werden. Diese zwei Standorte seien für die postalische Grundversorgung sehr wichtig. Mit den Pilotversuchen will die Post Erfahrungen sammeln, um Massentests dann an weiteren Standorten umsetzen zu können.

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17:15

Die Schweiz unterstützt die IWF-Massnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise. Im Entwicklungsausschuss werde die Schweiz die Massnahmen der Weltbankgruppe zur Bewältigung der Covid-19-Krise begrüssen. Bundesrat Ueli Maurer und Nationalbankpräsident Thomas Jordan nehmen am Donnerstag und Freitag an der virtuellen Jahrestagung des Währungsfonds und der Weltbank teil.

Zum ausführlichen Bericht geht es hier

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17:00

Die Mehrheit der Deutschen zeigt sich einer Umfrage zufolge offen für eine Impfung mit dem russischen Impfstoff Sputnik V. Voraussetzung sei, dass er von der europäischen Arzneimittelbehörde EMA zugelassen werde, wie eine aktuelle Umfrage des Instituts "Yougov" im Auftrag des "Handelsblatts" ergibt.

55 Prozent der Teilnehmer würden sich demnach mit Sputnik V impfen lassen, sollte das Vakzin von der EMA grünes Licht bekommen. 19 Prozent lehnen eine Impfung mit dem russischen Mittel ab, 14 Prozent zeigten sich unschlüssig. Zwölf Prozent der Befragten wollen sich generell nicht impfen lassen.

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16:45

Die Möglichkeit, rund um die Uhr Pakete in Empfang zu nehmen oder zu verschicken, ist im Corona-Pandemie-Jahr 2020 so rege genutzt worden, wie nie zuvor. Die Post schrieb am Donnerstag von einem Boom ihrer My-Post-24-Automaten, seit diese Ende 2013 installiert wurden.

Im Corona-Jahr 2020 sei die Nutzung noch stärker gestiegen als in den Jahren zuvor. Viele hätten sich während des Lockdowns Kleider und andere Waren nach Hause liefern lassen. Was nicht gefiel oder passte, hätten die Kunden zurückgeschickt, und zwar immer mehr am My-Post-24-Automaten.

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16:30

Frankreich erreicht sein Impfziel von zehn Millionen Erstimpfungen eine Woche früher als geplant. Dies teilt Frankreichs Ministerpräsident Jean Castex nach einem Besuch in einem Impfzentrum mit.

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16:15

Die Zahl gemeldeter Corona-Ansteckungen sank in der Woche 13 vom 29. März bis 4. April um 2,2 Prozent. Es wurden 12'284 laborbestätigte Fälle gemeldet, gegenüber 12'555 in der Vorwoche. Dies teilte das BAG am Donnerstag in seinem Wochenbericht mit - und stellte gleichzeitig klar: Wegen verändertem Testverhalten über Ostern seien mehr Nachmeldungen zu erwarten.

In der Woche 13 wurden zudem 60 Todesfälle und 373 Hospitalisationen gemeldet, gegenüber 48 respektive 329 in der Vorwoche. Wegen der ausstehenden Nachmeldungen rechnete das BAG auch hier mit einem Anstieg der Zahlen. Doch auch die Anzahl Tests hat um 8,7 Prozent zugenommen. In 13 Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein gar um über 10 Prozent.  

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15:55

Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock sieht trotz der geänderten Empfehlung für den Astrazeneca -Impfstoff in seinem Land keinen Grund für Impfstoffmangel. "Wir haben mehr als genug an Pfizer - und Moderna -Impfstoff, um ihn all denen anzubieten, die jünger sind als 30 Jahre", sagte Hancock der BBC am Donnerstag. Das werde die Geschwindigkeit der Impfkampagne nicht beeinflussen.

Die britische Impfkommission hatte ihre Empfehlung am Mittwoch für den Astrazeneca-Impfstoff nach einer Überprüfung geändert. Das Präparat soll künftig möglichst nur noch über 30-Jährigen verabreicht werden, wie die Kommission am Mittwoch mitteilte. Grund sind Berichte über seltene Fälle von Blutgerinnseln im Zusammenhang mit einer Impfung mit dem Vakzin.

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15:40

Studierende in der Schweiz rufen nach einem Jahr Einschränkungen wegen der Covid-19-Pandemie um Hilfe. Ohne aktuelle Anzeichen auf eine Entspannung müssten die Studierenden eine Perspektive erhalten. Sonst würden Ausbildungen aufgrund der Krise abgebrochen, schreibt der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS). Der digitale Unterricht, die finanzielle Lage der Studentinnen und Studenten, ihre mentale Gesundheit sowie die Lage bei Stipendien, Prüfungen und Lernräumen beschäftigten die Studierenden sehr, Aufgrund dieser Sorgen erfolge der Hilferuf mit konkreten Forderungen.

Bei weiteren Öffnungsschritten fordert der VSS den Einbezug der Studierenden. Möglichst rasch sollte der Präsenzunterricht neben dem digitalen wieder aufgenommen werde. Bibliotheken und Arbeitsplätze müssten offenbleiben. Die Laufzeiten von Stipendien bräuchten Verlängerungen. Dazu sollte eine Unterstützung von maximal 5000 Franken aus einem nationalen Nothilfefonds an Stipendien erfolgen. Insgesamt umfasst der Katalog 19 Forderungen mit Begründungen. Gemäss VSS gilt es, vermehrte Studienabbrüche wegen der Pandemie zu vermeiden. Schliesslich seien die Studierenden von heute die hochqualifizierten Arbeitskräfte von morgen.

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14:15

Australiens Gesundheitsbehörden empfehlen für unter 50-Jährige nur noch Impfungen mit dem Vakzin von Pfizer/Biontech statt dem von AstraZeneca. Die Entscheidung sei getroffen worden, nachdem Experten der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA einen möglichen Zusammenhang zwischen dem AstraZeneca-Wirkstoff und sehr seltenen Thrombose-Fällen festgestellt hatten.

Anfang November 2020 gab das deutsche Biotech-Unternehmen Biontech den eigentlichen Durchbruch bei der Wirksamkeit von Impfstoffen gegen Covid-19 bekannt. Seither sind einige Impfstoffhersteller dazugekommen, für die sich auch die Investoren interessieren. Bei vielen "Impfstoff-Aktien" stochern die Investoren aber im Nebel. Die langfristigen Aussichten sind ungewiss. Eine Orientierungshilfe zur Zukunft von Biontech, Moderna und anderen “Impf-Aktien” ist der heutige Artikel von cash.ch hier.

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13:30

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden 2449 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb eines Tages registriert. Dies geht aus den heute Donnerstag veröffentlichten Angaben auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervor. Damit liegt der 7-Tages-Durchschnitt der bestätigten Infektionen neu bei 1705. Gestern lag dieser Schnitt noch bei 1636, vor einer Woche bei 1847. Zudem wurden 156 neue Spitaleinweisungen und 20 neue Todesfälle gemeldet.

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11:45

90’000 Impftermine stehen im Kanton Zürich im April zur Verfügung, doch fast jeder achte Termin ist noch frei. Regierungsrätin Natalie Rickli hat auf Twitter nun einen Aufruf lanciert. "Liebe Ü65, es hat noch 18'000 freie Impftermine im April! Liebe Kinder und Enkel sagt es den Eltern bzw. Grosseltern weiter", schrieb Rikli. Der Kanton versandte ebenfalls eine entsprechende Medienmitteilung. Von den 90’000 Terminen sind am Donnerstag aber immer noch 12’000 Termine im April verfügbar, schreibt 20minuten. Das entspricht fast jedem achten Termin.

Vielleicht widerspiegelt dies eine gewisse Apathie und Verärgerung bei der Zürcher Bevölkerung, weil der Kanton im schweizweiten Vergleich zu lange zu wenig Impfdosen erhielt. Bei der nationalen Durchimpfung bildet der Kanton Zürich schweizweit das Schlusslicht. Die Anmeldeplattformen im Kanton Bern sind zudem bereits seit Januar in Betrieb, beim Kanton Zürich ist dies seit dem 29. März der Fall - wobei sich hier der Kanton an der eigenen Nase nehmen muss. Die Anmeldesoftware funktionierte zu Beginn nicht.

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11:30

Der Ökonom Clemens Fuest, Präsident des einflussreichen Ifo-Institutes in Berlin, spricht sich für eine erneute Verschärfung der Corona-Massnahmen aus. "Wir müssen die sozialen Kontakte reduzieren, damit wir die Infektionen herunterbringen, denn sonst wird es auch keine nachhaltige wirtschaftliche Erholung geben", sagt Fuest dem Fernsehsender phoenix. "Wir bleiben sonst im Jo-Jo-Lockdown, in den uns die Politik jetzt leider geführt hat, weil sie eben nicht viel früher eine überzeugende Strategie eingeschlagen hat."

Ob die Kontaktreduzierung durch Schliessung des Einzelhandels oder der Schulen erreicht werde, sei letztlich eine politische Entscheidung. Es sei fatal, dass die Politik die Osterferien habe vorbeiziehen lassen, ohne diese für eine Reduzierung der sozialen Kontakte zu nutzen. Ebenfalls sei bedauerlich, dass man nicht genau wisse, wie genau sich das Infektionsgeschehen entwickle, weil nicht oder unvollständig gemeldet werde. 

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10:30

Der oberste Lobbyist der globalen Airline-Industrie hat sich vorsichtig optimistisch geäussert, dass der Reiseverkehr trotz eines schwachen Starts in das Jahr in der zweiten Jahreshälfte 2021 wieder anziehen wird. Während die Vorausbuchungen für den Sommer in Nordamerika bei 32 Prozent des Niveaus von 2019 und in Europa und Asien bei der Hälfte davon liegen, bedeuten beschleunigte Impfkampagnen und ein verbessertes Bild bei der Gesundheitsvorsorge, dass die Nachfrage immer noch anziehen kann, sagte Willie Walsh, Generaldirektor der International Air Transport Association, in seiner ersten Rede in dieser Funktion.

"Wir sollten optimistisch bleiben, dass die zweite Hälfte dieses Jahres positiver sein wird, als wir es bisher angenommen haben", sagte Walsh. "Die Erwartung, dass sich die Einführung des Impfstoffs beschleunigt, ist einer der Gründe, warum wir optimistisch sein können, dass sich die Dinge verbessern werden."

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08:45

Wegen der Corona-Pandemie hat sich die Zahl der Fahrgäste im deutschen Linienfernverkehr mit Bussen und Bahnen im vergangenen Jahr nahezu halbiert. Das Fahrgastaufkommen sei mit 88 Millionen Personen um 49 Prozent geringer ausgefallen als 2019. Im Eisenbahn-Fernverkehr reisten 82 Millionen Fahrgäste und damit 46 Prozent weniger Menschen. Bei Fernbussen gab es sogar einen Einbruch um 71 Prozent auf 6,1 Millionen. Wegen der Ansteckungsgefahr mieden viele Menschen Bahnen und Busse. Geschlossene Geschäfte und Homeoffice trugen ebenfalls dazu bei.

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06:30

Andreas Widmer, emeritierter Professor am Unispital Basel und Präsident des nationalen Zentrums für Infektionsprävention Swissnoso, fordert, dass jetzt sämtlicher Impfstoff in der Schweiz verwendet wird, um Erstimpfungen durchzuführen. "Neue Erkenntnisse zeigen, dass der Impfschutz bereits nach der ersten mRNA-Impfung rund 80 Prozent beträgt. Ausserdem lässt der Impfschutz nicht so schnell nach, wie ursprünglich erwartet", lässt sich Widmer in 20min.ch zitieren. Auch angesichts der immensen Auswirkungen und Kosten der aktuellen Einschränkungen unterstützt Widmer ein solches Vorgehen. In Grossbritannien wird schon länger nach diesem Vorgehen geimpft.

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06:15

Mit 796 Coronavirus-Fällen pro 100'000 Einwohner weist der Kanton Uri gegenwärtig die mit Abstand höchsten Zahlen aus. Der am zweitstärksten betroffene Kanton Genf zeigt eine Inzidenz von 456 Fällen. Die Urner Regierung hat am Dienstag daher an die Bevölkerung appelliert, die Schutzmassnahmen einzuhalten und die Kontakte aufs Nötigste zu beschränken. 

Der Urner Regierungssprecher Adrian Zurfluh kann sich laut nzz.ch die hohe Zahl von Ansteckungen nicht erklären, zumal es in den umliegenden Kantonen keine ähnlichen Auffälligkeiten gebe. Einige wenige Fälle können dafür sorgen, dass die Inzidenz aufgrund der geringer Grösse des Kantons innert kurzer Zeit stark ansteige. Schwer erklärbar seien die hohen Zahlen auch, weil Uri beim Impfen eine Spitzenposition einnimmt und prozentual den schweizweit höchsten Anteil vollständig geimpfter Personen aufweist. 

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06:00

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Donnerstag 20'407 Neuinfektionen in Deutschland innerhalb von 24 Stunden. Das sind knapp 4000 weniger als vor einer Woche. 306 weitere Menschen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 105,7 von 110,1 am Vortag. Insgesamt wurden bislang mehr als 2,93 Millionen Infektionen in Deutschland bestätigt.

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05:55

Der Österreicher Markus Schröcksnadel, einer der wichtigsten Ski-Tourismus-Unternehmer im Alpenraum, lobt das Verhalten der Schweiz, im Winter den Skitourismus zuzulassen. "Der Schweizer Weg war wohl der richtige, zumal der Wintertourismus im Vergleich zu Österreich in der Schweiz einen weit höheren Anteil an Inlandsgästen aufweist, sagt er zu blick.ch. In Österreich habe der Politik der Mut gefehlt, derartige Schritte zu setzen, und es liege andere Voraussetzungen vor, was den Gästemix angeht." Schröcksnadel ist unter anderem in den Bergbahnen Saas-Fee VS und Savognin GR investiert. 

Die Pandemielage der Schweiz ist trotz Wintersportfreuden und offener Pisten nicht schlechter als in den Nachbarländern. In den letzten zwei Wochen wurden in der Schweiz pro 100'000 Einwohner 274 Coronavirus-Infektionen gemeldet. In Frankreich sind es 737, in Österreich 484, in Italien 447 und in Deutschland 264 Fälle.

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05:50

In den USA verzeichnen die Gesundheitsbehörden mindestens 75'642 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Damit haben sich in den Vereinigten Staaten insgesamt mehr als 30,89 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um mindestens 800 auf 557'658. Die USA weisen weltweit die höchsten Infektions- und Todeszahlen auf.

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04:00

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery kritisiert Modellversuche und Öffnungsstrategien in der Corona-Pandemie angesichts der steigenden Intensivpatientenzahlen. "Ich halte es für unverantwortlich, in der gegenwärtigen Phase über Öffnungen nachzudenken", sagt Montgomery der Zeitung "Augsburger Allgemeinen". Erst wenn die Inzidenzen wieder tief unten seien, der R-Wert deutlich kleiner als eins und die Belegung der Intensivstationen rückläufig sei, könne man darüber nachdenken.

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03:00

Deutschland will nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters einen bilateralen Vertrag für den Ankauf des russischen Impfstoffes Sputnik V aushandeln. In der Sitzung der EU-Gesundheitsminister habe die EU-Kommission am Mittwoch erklärt, dass sie keinen Vorvertrag zu Sputnik V wie mit den anderen Impfstoffanbietern schliessen zu wollen, erfuhr Reuters aus Teilnehmerkreisen. Bundesminister Jens Spahn habe bei dem Treffen angekündigt, dass Deutschland nunmehr bilateral einen Vertrag verhandeln werde, um sich den Impfstoff zu sichern. Zuerst müsse dabei geklärt werden, welche Mengen Russland überhaupt wann liefern könne. In jedem Fall setze Deutschland aber weiterhin auf eine europäische Zulassung, habe Spahn betont. Russland müsse der europäischen Arzneimittelagentur EMA dafür nun die dafür notwendigen Daten liefern.

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02:00

Das türkische Gesundheitsministerium meldet 54'740 Neuinfektionen und 276 weitere Todesfälle - in beiden Fällen die höchste Zahl seit dem Beginn der Pandemie. Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte vergangene Woche strengere Beschränkungen an. Im Fastenmonat Ramadan - ab dem 13. April - sollen dabei an den Wochenenden landesweite Lockdowns gelten.

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01:30

In den USA ist die ansteckendere, zuerst in Grossbritannien nachgewiesene Variante des Virus inzwischen am weitesten verbreitet. Das gibt die Direktorin der Seuchenbehörde CDC, Rochelle Walensky, bekannt. Sie weist darauf hin, dass die Zahl der täglichen Neuinfektionen trotz des massiven Impfprogramms im Schnitt weiter steigt. In den USA werden täglich etwa drei Millionen Menschen geimpft. Im Schnitt stieg die Zahl der Neuinfektionen im Wochenvergleich jedoch um mehr als zwei Prozent.

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01:00

Das Verwaltungsgericht Berlin gibt Eilanträgen von Einzelhändlern gegen die Begrenzung der Kundenanzahl in Geschäften auf eine Person pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche statt. Zwar verfolgten sämtliche Beschränkungen einen legitimen Zweck, heisst es zur Begründung. "Allerdings erweise sich die verkaufsflächenbezogene Kundenbegrenzung als unangemessen und damit als unverhältnismässig im engeren Sinne." Der Richtwert bringe angesichts der anderen Massnahmen "kein signifikantes Mehr an Infektionsschutz". Gegen die Entscheidung kann Berufung eingelegt werden.

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Beim Klick auf die Grafik erscheint die Übersicht zur weltweiten Fallzahlen-Entwicklung der Johns Hopkins University.

(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)