+++Coronavirus-Update+++ - Corona: BAG meldet 4932 neue Ansteckungen in der Schweiz seit Freitag - Verdächtige Substanz im BAG-Gebäude «ungefährlich» - Experte sieht Verbindung von Astrazeneca-Stoff zu Thrombosen - Österreich verlängert Lockdown für Wien

Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.
06.04.2021 18:46
Corona-Testcenter in der Stadt Zürich.
Corona-Testcenter in der Stadt Zürich.
Bild: cash

17:35

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kritisiert in scharfen Worten, dass einige Staaten weiter komplett ohne Zugang zu Impfstoff seien. Dies sei eine "Farce", sagt WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Ein Hochfahren der Vakzin-Produktion und eine gerechte Verteilung seien der Schlüssel, um die aktue Phase der Pandemie zu überwinden.

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16:50

Die Ansteckungen mit dem Coronavirus scheinen abzuflachen. Darauf deutet zumindest der neuste R-Wert hin, der noch knapp über 1 liegt. Über das verlängerte Osterwochenende wurden fast 5000 neue laborbestätigte Fälle gemeldet. Die Hotellerie meldet für den Februar empfindliche Verluste und die Menschen meiden weiterhin den öffentlichen Verkehr.

Die ganze Meldung finden Sie hier.

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16:20

Österreich verlängert für die Hauptstadt Wien und zwei weitere Bundesländer den Lockdown um eine Woche bis zum 18. April. Grund dafür ist die nach wie vor angespannte Situation auf den Intensivstationen. Für die sechs weiteren Bundesländer wurden trotz teilweise steigender Infektionszahlen keine Änderungen beschlossen. "In Absprache mit den Experten haben wir uns verständigt, dass wir weiterhin auf ein regionales Vorgehen setzen", sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz. Im Osten des Landes hat sich die ansteckendere britische Virus-Variante, die auch zu schwereren Verläufen führt, stark verbreitet. Zum 1. April wurden in Wien, Niederösterreich und im Burgenland der Handel und körpernahe Dienstleister wie Friseure geschlossen. Die Schulen wurden auf Fernunterricht umgestellt.

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15:10

Ein führender Vertreter der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) hat eine Verbindung zwischen dem Astrazeneca-Impfstoff und Gehirn-Thrombosen ausgemacht. "Meiner Meinung nach können wir jetzt sagen, dass es eine klare Verbindung zum Impfstoff gibt", erklärte der Chef der Impfstoff-Analyse-Abteilung der EMA, Marco Cavaleri, am Dienstag in der italienischen Zeitung "Il Messaggero".

"Allerdings kennen wir immer noch nicht die Ursache der Reaktion." So werde die EMA wohl in dieser Woche auch noch keine Alters-Empfehlung geben können, wem der Stoff gespritzt werden solle. Astrazeneca war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Das Unternehmen hat bislang erklärt, Studien hätten keine erhöhte Thrombose-Gefahr gezeigt.

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14:50

Die im Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Bern zunächst als verdächtig eingestufte Substanz hat sich am Dienstagnachmittag als ungefährlich herausgestellt. Eine Person war vorübergehend isoliert worden, weil sie in Kontakt mit dieser Substanz in einer Postsendung gekommen war.

Ermittlungen zur Urheberschaft und zur Postsendung sind nun im Gange, wie Kapo-Sprecher Patrick Jean auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Er hatte zuvor einen Bericht der "Luzerner Zeitung" über den Polizeieinsatz bestätigt. Eine Evakuierung des BAG-Personals in Bern-Liebefeld sei aber nicht nötig gewesen.

Der Einsatz von Kantonspolizei und Feuerwehr wurde kurz vor 13 Uhr beendet. Es ist nicht der erste derartige Zwischenfall im BAG, das teilweise wegen einschränkender Corona-Massnahmen angefeindet wird.

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14:30

Spanien will bis Ende Juli 53 Prozent der Bevölkerung von 47 Millionen Menschen voll geimpft haben. Bis Ende August sollen es 70 Prozent sein, wie Ministerpräsident Pedro Sanchez sagt. Die Impfgeschwindigkeit werde im April Fahrt aufnehmen und sich dann von Monat zu Monat steigern. Daten vom Montag zufolge haben bislang 5,7 Millionen Spanier die Erstimpfung erhalten, 2,8 Millionen auch bereits die zweite.

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13:55

Die Zahl der in Krankenhäusern registrierten Corona-Intensivpatienten in Deutschland ist nach Angaben des Divi Melderegisters am Dienstag deutlich gestiegen. Sie beträgt nun 4340 nach 4152 am Vortag.

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13:30

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden 4'932 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von 96 Stunden registriert. Dies geht aus den heute Dienstag veröffentlichten Angaben auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervor.

Damit liegt der 7-Tages-Durchschnitt der bestätigten Infektionen neu bei 1'652. Am Freitag lag dieser Schnitt noch bei 1'875, vor einer Woche bei 1'802. Zudem wurden 175 neue Spitaleinweisungen und 20 neue Todesfälle gemeldet.

Zudem sind vom 29. März bis 4. April in der Schweiz 167'842 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht ebenfalls aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag auf seiner Website veröffentlichte.

Pro Tag wurden damit durchschnittlich 23'977 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor sank die Impfkadenz um 9 Prozent.

Insgesamt wurden bis Sonntag 1'604'838 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 604'312 Personen vollständig geimpft, das heisst 7 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 396'214 Personen wurden bislang nur die Erstimpfung durchgeführt.

Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 458'712 Impfdosen. Zudem sind noch 168'825 Impfdosen beim Bund gelagert.

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12:05

Im Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Bern ist am Dienstagvormittag eine verdächtige Substanz entdeckt worden. Eine Person wurde vorsichtshalber isoliert, weil sie in Kontakt mit dieser Substanz gekommen war. 

Der Einsatz von Kantonspolizei und Feuerwehr war am Mittag noch im Gange. Kapo-Sprecher Patrick Jean bestätigte einen Bericht der "Luzerner Zeitung" über den Polizeieinsatz der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Eine Evakuierung des BAG-Personals in Bern-Liebefeld sei aber nicht nötig gewesen.

Es ist nicht der erste derartige Zwischenfall im BAG, das teilweise wegen einschränkender Corona-Massnahmen angefeindet wird.

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11:35

Die Europäische Union blockiert nach Angaben aus der australischen Regierung den Export von 3,1 Millionen Dosen des AstraZeneca -Impfstoffs. Bisher seien nur 250.000 Dosen des Impfstoffs aus der EU nach Australien geliefert worden. Australien liegt beim Impfen um 83 Prozent im Vergleich zu ursprünglichen Planungen zurück.

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10:35

Südkorea erwägt einen Exportstopp für den im Land produzierten AstraZeneca-Impfstoff. Das erklärt ein Vertreter der Impfkampagne. Vergangene Woche war bekannt geworden, dass eine Impfstoff-Lieferung aus dem internationalen Impfprogramm Covax für Südkorea auf 432.000 anstatt der ursprünglich geplanten 690.000 Einheiten verringert wurde.

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08:20

CDU-Chef Armin Laschet hat in Deutschland härtere Corona-Massnahmen für die nächsten "zwei, drei Wochen" gefordert. Es gehe darum, nun die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf ein Mass herunterzubringen, bei dem dann Modellversuche mit einer Testpflicht möglich seien, sagt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet im ZDF. Dies sei derzeit nur in einigen wenigen Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 möglich.

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06:35

Zwischen Australien und Neuseeland soll es ab dem 19. April wieder einen quarantänefreien Reiseverkehr geben. Das teilt die neuseeländische Ministerpräsidentin Jacinda Ardern auf einer Pressekonferenz mit.

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06:00

In der Schweiz werden am heutigen Nachmittag neue Corona-Statistiken veröffentlicht. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) fasst, wie seit vielen Monaten üblich, am Montag die Zahlen für die letzten 72 Stunden zusammen, also für Samstag, Sonntag und Sonntag. An Karfreitag wurden 2250 Fälle registriert. Die Vergleichszahlen der letzten Montage: Letzte Woche meldete das BAG am Montag 4573 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von 72 Stunden, vor zwei Wochen deren 3643 und vor drei Wochen 3170.

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05:00

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstag 6885 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden in Deutschland. 90 weitere Menschen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 123,0 von 128,0 am Vortag. Insgesamt wurden bislang mehr als 2,9 Millionen Infektionen in Deutschland bestätigt. 77.103 Personen starben dem RKI zufolge nach einer Infektion mit dem Virus. Das RKI erkärte auf der offiziellen Webseite, sinkende Zahlen könnten auch daran liegen, dass an Ostern weniger Menschen einen Arzt aufsuchten und somit weniger getestet werde. Auch könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und Landesbehörden ihre Fallzahlen an das RKI übermittelten.

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02:20

Die Organisatoren der Olympischen Spiele in Tokio werden voraussichtlich eine für dieses Wochenende geplante Wasserball-Testveranstaltung absagen. Japans öffentlich-rechtliche Rundfunkgesellschaft NHK meldet, die Veranstaltung müsse abgesagt werden, da ausländische Athleten wegen der Pandemie gerade nicht in der Lage seien, nach Japan zu reisen.

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00:30

Weltweit haben sich bislang mehr als 131,56 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt. 2,995,918 ​Menschen starben nach einer Infektion mit dem Virus, ergibt eine Auswertung von offiziellen Behördenangaben durch die Nachrichtenagentur Reuters.

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Beim Klick auf die Grafik erscheint die Übersicht zur weltweiten Fallzahlen-Entwicklung der Johns Hopkins University.

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22:05

Laut Weltbank benötigen die Staaten in Afrika rund zwölf Milliarden Dollar, um eine Weiterverbreitung des Virus effektiv stoppen zu können. Das geht aus einem neuen Papier von Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) hervor. Darin wird empfohlen, dass die grossen Industrie- und Schwellenländer (G20) ihren gewährten Aufschub der Rückzahlung von Schulden bis zum Ende des Jahres verlängern.

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21:30

Die Corona-Lage in Spanien spitz sich zu. Offiziellen Daten zufolge steigt die Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner, die sich in den vergangenen 14 Tagen mit Covid-19 infiziert haben, auf 163,4. Am Samstag waren es noch 151,8 gewesen. Der Leiter des Gesundheits-Notdienstes, Fernando Simon, sagt, die Zahl der Neuinfektionen steige landesweit und das im Gesundheitssystem beginne sich Druck aufzubauen. Gleichwohl sei die Entwicklung nicht so heftig wie bei den vergangenen Infektionswellen.

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(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)