+++Coronavirus-Update+++ - Corona: Schweiz laut Impfchef gut auf neue Variante vorbereitet - Ausbruch in Lissabon geht auf Delta-Variante zurück - Nun kommen spezielle FFP2-Masken für Kinder - Airlines locken Ferienhungrige mit Spottpreisen

Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.
20.06.2021 20:07
Triumphbogen in der Altstadt von Lissabon.
Triumphbogen in der Altstadt von Lissabon.
Bild: Pixabay

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Das Coronavirus-Update vom Montag, den 21. Juni, finden Sie hier.

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18:30

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn rät von Reisen zum EM-Finale nach London ab. "London ist Virus-Variantengebiet", sagt der CDU-Politiker in der ARD. "Jeder Rückkehrer muss zwei Wochen in Quarantäne." Diese drastische Massnahme zeige: Wer nicht unbedingt ins Vereinigte Königreich reisen müsse, sollte nicht dort hinfahren.

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16:00

Mehr als die Hälfte der neuen Corona-Fälle in der über das Wochenende abgeriegelten Region Lissabon gehen auf die besonders infektiöse Delta-Variante des Virus zurück. Das geht aus den am Sonntag veröffentlichten vorläufigen Daten der portugiesischen Behörden hervor. Die zuerst in Indien identifizierte Delta-Variante mache über 60 Prozent der Fälle aus, sagte Ricardo Jorge vom Gesundheitsinstitut. In der nördlichen Hälfte des Landes liege der Anteil hingegen bei weniger als 15 Prozent. Dort dominiert die Alpha-Variante, die zuvor in Grossbritannien vorherrschend war, und steht hier für 80 Prozent der Infektionen.

Portugal hatte am Samstag bereits den vierten Tag in Folge mehr als 1000 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der alle 24 Stunden neu positiv getesteten Personen ist inzwischen wieder auf dem Niveau von Ende Februar, als für das Land noch ein Lockdown galt. Der jüngste Corona-Ausbruch kommt etwa einen Monat, nachdem das vom Tourismus abhängige Portugal das Land für Besucher aus dem Rest der EU und aus Großbritannien geöffnet hat. 

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13:00

Das Bundesgesundheitsministerium in Deutschland plant die Einführung von speziellen FFP2-Masken für Kinder. "Eine Erkenntnis aus der Pandemie ist, dass wir Standards für Infektionsschutzmasken speziell für Kinder entwickeln müssen", sagt ein Sprecher. Daran würden das Ministerium und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) derzeit arbeiten. Die Normung von Kindermasken sei auch Bestandteil des geplanten Fachaustauschs zwischen Gesundheitsministerium und Arbeitsministerium.

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12:45

Ifo-Präsident und Wirtschaftsprofessor Clemens Fuest warnt angesichts der steigenden Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus vor neuen Risiken für die Konjunkturerholung. "Die Delta-Variante ist eine ernstzunehmende Gefahr für die deutsche Wirtschaft", sagte der Präsident des Münchner Wirtschaftsforschungsinstituts dem Portal "t-online". "Zwar wäre mit Sicherheit nicht alles verloren, wenn durch sie die Inzidenzen wieder ansteigen, ein Rückschlag aber wäre es auf jeden Fall."  Die Erholung würde sich dann verzögern. Besonders die Bereiche, die bereits jetzt stark unter Corona gelitten hätten, wären erneut betroffen - etwa die Reisebranche, Restaurants oder der Handel. "Dann stünde uns ein harter Herbst bevor", sagte er.

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12:00

Angesichts der Forschritte bei den Corona-Impfungen will Südkorea die Kontaktbeschränkungen lockern. Ab dem 1. Juli sollen im Grossraum Seoul wieder private Treffen von bis zu sechs Personen möglich sein, ab dem 15. Juli von bis zu acht Personen, wie die Regierung mitteilt. Restaurants, Nachtlokale und Cafés dürften zudem zwei Stunden länger bis Mitternacht geöffnet bleiben. Außerhalb der Hauptstadt soll es keine zahlenmäßige Beschränkungen für private Treffen geben. Südkorea hat gut 29 Prozent seiner Bevölkerung geimpft und sieht sich damit auf Kurs, das Ziel von 70 Prozent bis September zu erreichen. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen stabilisierte sich in den vergangenen Wochen zwischen 400 und 700.

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11:00

China hat die Marke von einer Milliarde Impfungen überschritten. Nach Angaben der Nationalen Gesundheitskommission wurden am Samstag rund 20,23 Millionen Dosen von Corona-Impfstoffen verabreicht. Damit sei die Gesamtzahl auf 1,01 Milliarden gestiegen. China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt mit rund 1,41 Milliarden Einwohnern.

China nutzt unter anderem den Corona-Impfstoff des heimischen Herstellers Sinovac, um die Bevölkerung zu immunisieren. Dieser hat sich einem Zeitungsbericht zufolge in einer Hongkonger Studie als weniger wirksam erwiesen als das Biontech-Vakzin. Menschen, die mit Biontech gegen Covid-19 geimpft worden seien, hätten "wesentlich höhere" Antikörperwerte aufgewiesen als Sinovac-Geimpfte, berichtete die "South China Morning Post" am Samstag. Zuletzt waren auch Zweifel an der Wirksamkeit des Sinovac-Impfstoffes gegen infektiösere Mutationen des Virus aufkommen, wie etwa die Delta-Variante, die zuerst in Indien festgestellt wurde.

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10:15

Die Schweiz ist nach Ansicht von Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, auf die neue Delta-Variante des Coronavirus gut vorbereitet. Nach heutigem Wissenstand gebe es keinen Grund zur Beunruhigung. Delta sei zwar ansteckender als andere Varianten, sagte Berger in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag". Doch die gute Nachricht sei, dass Personen, die zweimal mit einem mRNA-Impfstoff geimpft seien, zu fast 90 Prozent gegen die Delta-Variante geschützt seien.

Zuletzt hatte die Delta-Variante des Coronavirus in Grossbritannien wieder zu steigenden Infektionszahlen geführt. Berger wies auf die Unterschiede zur Schweiz hin. England habe möglichst rasch viele Personen mit Impfstoff versorgen wollen. Das sei damals wohl richtig gewesen. Heute gehe es aber um den Schutz mit zwei Impfungen. Die in der Schweiz verwendeten Impfstoffe von Moderna und Pfizer hätten sich als wesentlich effektiver gegen die neue Variante gezeigt als andere Impfstoffe, etwa jener von AstraZeneca, den England breit eingesetzt habe.

Berger äusserte sich auch zu den Corona-Impfungen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren. Der Bund wolle nächste Woche diese Impfungen frei geben. Für Jugendliche mit Vorerkrankungen sei eine Impfung sinnvoll. Das gelte auch für jene, die in Kontakt mit Risikopersonen seien, deren Abwehr geschwächt sei.

 

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08:00

Indien meldete mit 58'419 Neuinfektionen die niedrigste Tageszahl seit fast drei Monaten. Die Gesamtzahl der Infektionen in dem südasiatischen Land steigt damit binnen 24 Stunden auf 29,9 Millionen, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Das ist der zweithöchste Wert weltweit nach den USA. Die Dunkelziffer dürfte Experten zufolge aber weitaus höher sein. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus erhöhte sich um 1576 auf 386'713 Menschen. Indien war im April und Mai ein Brennpunkt der Pandemie. Zeitweise wurden mehr als 400'000 Neuinfektionen am Tag gemeldet.

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07:00

Nach der jüngsten Entspannung in der Corona-Pandemie ziehen die Buchungen für Flugreisen deutlich an. Und auch der Preiskampf am Himmel ist bereits wieder in vollem Gange. So bietet etwa Ryanair einen Flug von Basel nach Dublin für 5 Franken an. Sonnenhungrige fliegen mit Easyjet für knapp 40 Franken von Genf nach Ibiza. Die Swiss lockt mit Tickets für 80 Franken zum Trip nach Nizza. Es überrasche sie nicht, dass die Fluggesellschaften bereits wieder mit Spottpreisen lockten, sagte Lisa Mazzone, Ständerätin der Grünen. Die Politik habe ein Milliarden Franken schweres Hilfspaket für die Luftfahrtbranche geschnürt - ohne Auflagen für mehr Umweltschutz.

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06:00

Ein Olympia-Teilnehmer aus Uganda ist bei seiner Ankunft in Tokio im Vorfeld der Spiele positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er war einer von neun Athleten und Trainer aus Uganda, die bei ihrer Ankunft am Samstag am Flughafen Narita getestet wurden. Die positiv getestete Person ist nun in einer zu diesem Zweck geschaffen Einrichtung untergebracht. Der Rest des Teams reiste weiter nach Osaka, um dort an einem Trainingslager teilzunehmen. Alle Mitglieder des Teams waren in Uganda mit dem Astrazeneca-Vakzin geimpft worden und hatten 72 Stunden vor ihrem Abflug negative Tests abgegeben.

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05:00

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 842 neue Positiv-Tests in Deutschland. Das sind 647 weniger als am Sonntag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 8,8 von 9,3 am Vortag. 16 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. 

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04:00

Der in Kuba entwickelte Impfstoffkandidat Soberana 2 hat mit nur zwei von drei vorgesehenen Dosen eine Wirksamkeit von 62 Prozent gezeigt. Das teilt das staatliche biopharmazeutische Unternehmen BioCubaFarma unter Berufung auf vorläufige Daten aus Studien der späten Phase mit. "In ein paar Wochen sollten wir die Ergebnisse für die Wirksamkeit mit drei Dosen haben. Wir erwarten, dass diese grösser sein wird", sagte Vicente Vérez, Direktor des staatlichen Finlay Vaccine Institute, das Soberana 2 entwickelt hat am Samstag. Kuba erlebt zur Zeit seinen schlimmsten Coronavirus-Ausbruch seit Beginn der Pandemie. Das Land bezieht keine Vakzine aus dem Ausland, sondern arbeitet an fünf verschiedenen eigenen Impfstoffen.

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02:00

In Brasilien überschreitet die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus 500'000. Dies meldet das Gesundheitsministerium des Landes. Experten warnen wegen der Verbreitung der Delta-Virusvariante vor einem weiteren steilen Anstieg auf 800'000 oder 900'000 Todesfälle. Nur elf Prozent der Bevölkerung Brasiliens sind bereits vollständig geimpft und die Regierung von Präsident Jair Bolsonaro wehrt sich weiterhin gegen strengere Beschränkungsmassnahmen. Dagegen hatten am Samstag Tausende Demonstranten protestiert. 

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18:00

Die Corona-Krise brockt fast 40 Prozent der deutschen Konsumenten Einbussen beim Einkommen ein. "Ende April 2021 hatten 16,4 Millionen Haushalte weniger Geld zur Verfügung. Das waren rund 1,7 Millionen mehr als bei unserer Befragung im Oktober 2020", sagte Chefökonom Patrik-Ludwig Hantzsch zu einer kürzlich veröffentlichten Umfrage der Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Zu den Betroffenen zählen neben Kurzarbeitern immer häufiger auch Minijobber und Solo-Selbstständige. Creditreform geht davon aus, dass es spätestens 2023 zu einem deutlichen Anstieg der privaten Überschuldungen kommt. Staatliche Hilfe sorgten hier noch für einen Zeitverzug. "Höchstwahrscheinlich wird die Spitze der Neuverschuldung erst nächstes oder übernächstes Jahr erreicht werden."

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16:00

Die Menschen in Lissabon nehmen die zweieinhalbtägige Corona-Abriegelung der portugiesischen Hauptstadt diszipliniert und gelassen hin. Nur sehr wenige versuchten, ohne triftigen Grund den Grossraum der Metropole am Tejo zu verlassen, wie die Zeitung "Público" am Samstag unter Berufung auf die Polizei berichtete. Die für Samstag geplante Gaypride-Parade wurde am Freitag kurzfristig abgesagt. Ob die Abriegelung an den kommenden Wochenenden wiederholt wird, soll je nach Lage kurzfristig entschieden werden.

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13:30

Die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus könnte nach Einschätzung von Tui eine Verlängerung der Reisesaison 2021 nötig machen. Er sehe grundsätzlich gute Chancen, die als aggressiv geltende Mutante unter Kontrolle zu bringen, sagte Finanzchef Sebastian Ebel den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX. "Wir gehen davon aus, dass es weiter einen hohen Schutz gibt." Insgesamt sei die Buchungsentwicklung derzeit solide. Unter anderem wegen noch vorsichtiger Kunden richtet sich der grösste Touristikkonzern aber auf "Nachholeffekte" ein, die sich bis zum Jahresende ziehen könnten. "Ich würde mich nicht wundern, wenn zunächst einmal auch die Sommersaison 2021 länger wird", sagte Ebel. "Zumindest der November sollte noch ohne Probleme machbar sein, vielleicht kann es hier und da sogar bis nach Weihnachten gehen."

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13:00

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu lindern, hat der Bund Schulden von 30 Milliarden Franken gemacht. Das sei extrem viel Geld, sagte Sabine D'Amelio-Favez, Direktorin der Eidg. Finanzverwaltung, in einem Interview mit den Zeitungen der CH Media. Die Schweiz sei vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie in einer hervorragenden Ausgangslage gewesen. Die Krise habe gezeigt, dass es sich lohne, in den guten Jahren zu sparen und Schulden abzubauen, damit man in schwierigen Zeiten rasch zusätzliche Ausgaben zur Bewältigung einer Krise tätigen könne.

Ein Konjunkturpaket sei für die Schweiz nicht nötig. Die Schweizer Wirtschaft werde schon 2021 wieder auf dem Vorjahresniveau sein. Im Vergleich zu anderen Ländern habe die Schweiz die Investitionen vor der Krise nicht vernachlässigt. Sie habe im Gegenteil die Ausgaben für die Infrastruktur, Bildung und Innovation stark ausbauen können. Sehr positiv überrascht sei die Finanzverwaltung von der Entwicklung bei den Einnahmen. Bei der direkten Bundessteuer habe der Bund im ersten Quartal 2021 wieder gleich viele Einnahmen verbuchen können wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Schweiz sei also bereits wieder in der Normalität angelangt.

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12:45

Die Mehrheit japanischer Firmen sieht die Olympischen Spiele in Tokio einer kürzlichen Umfrage zufolge skeptisch. Demnach sprachen sich 64 Prozent der 9163 von der Kreditforschungsagentur Tokyo Shoko Research landesweit zwischen dem 1. und 9. Juni befragten Unternehmen für eine Absage der Spiele beziehungsweise für eine erneute Verschiebung aus. Das seien 8,1 Prozentpunkte mehr als noch in einer Anfang Februar durchgeführten Umfrage, heisst es in der am Samstag von der Nachrichtenagentur Kyodo zitierten Firmenumfrage.Zugleich sank der Anteil der Unternehmen, die sich in der Umfrage für eine Austragung der Olympischen Spiele wie geplant aussprachen, egal ob mit oder ohne Zuschauer: von 43,8 Prozent auf 35,9 Prozent. Als Gründe für die wachsende Skepsis wurde der langsame Impfprozess und die Sorge vor einem Wiederanstieg der Corona-Infektionen angegeben.

Ungeachtet der Sorgen auch von Experten und der breiten Ablehnung in Japans Bevölkerung setzen Japans Olympia-Macher und das IOC die letzten Vorbereitungen für die Spiele fort. Das Mega-Event war wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben worden und soll nun am 23. Juli eröffnet werden. Für die Spiele in Tokio gelten äusserst strenge Verhaltensregeln.

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10:30

Der Corona-Impfstoff des chinesischen Herstellers Sinovac hat sich einem Zeitungsbericht zufolge in einer Hongkonger Studie weniger wirksam erwiesen als das Biontech-Vakzin. Menschen, die mit Biontech gegen Covid-19 geimpft worden seien, hätten "wesentlich höhere" Antikörperwerte aufgewiesen als Sinovac-Geimpfte, berichtete die "South China Morning Post" am Samstag unter Berufung auf eine staatlich beauftragte Studie der Universität Hongkong (HKU). Bei dem Sinovac-Impfstoff könnte demnach in manchen Fällen auch eine dritte Auffrischungsimpfung nötig werden.

Zuletzt waren Zweifel an der Wirksamkeit des Sinovac-Impfstoffes gegen infektiösere Mutationen des Virus aufkommen, wie etwa die Delta-Variante, die zuerst in Indien festgestellt wurde. In Indonesien hatten sich kürzlich Behördenangaben zufolge mehr als 350 Mitarbeiter des Gesundheitswesens mit dem Coronavirus infiziert, obwohl sie mit Sinovac geimpft worden waren. Die meisten der Betroffenen hätten zwar keine Symptome gezeigt, Dutzende mussten allerdings zur Behandlung in Kliniken.

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08:00

Ugandas Präsident Yoweri Museveni hat aufgrund rasant steigender Corona-Infektionen scharfe Restriktionen erlassen. Das ostafrikanische Land befinde sich ab sofort für 42 Tage im "totalen Lockdown", sagte Museveni am Freitag. Ugandas rund 45 Millionen Einwohner müssten zuhause bleiben. Lediglich Fahrzeuge, die wichtige Fracht oder kranke Menschen transportieren, seien auf der Strasse zugelassen.

Die Zahl der Neuinfektionen in Uganda war nach Angaben der Africa CDC, der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (AU), mit 11 704 Neuinfektionem am Freitag im Wochenvergleich so hoch wie nie zuvor. Man habe die Nachbarländer um Sauerstoff gebeten, sagte die Gesundheitsberaterin Musevenis, Monica Musenero, der Deutschen Presse-Agentur. "Die Zahl der Fälle steigt stetig. Wir versuchen, woher auch immer, Sauerstoffzylinder zu beziehen", sagte Musenero. Man benötige mindestens 15 000 davon. Auch die Armee sei angewiesen, Sauerstoff zu produzieren, bestätigte eine Militärsprecherin der dpa.

In Uganda, wie auch in 13 weiteren afrikanischen Ländern, breitet sich die ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus weiter aus. Insgesamt wurden laut CDC rund 5,1 Millionen Infektionen in Afrika dokumentiert. Den Angaben zufolge sind rund 136 000 Menschen an den Folgen gestorben. Die Dunkelziffer auf dem Kontinent mit seinen 1,3 Milliarden Menschen dürfte allerdings höher liegen.

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07:00

 Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen ist in Deutschland erstmals seit rund neun Monaten in den einstelligen Bereich gefallen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Samstag einen Rückgang auf 9,3 von 10,3 am Freitag. Vor einer Woche lag die Inzidenz bei 18,3. Der Höchststand lag am 22. Dezember bei 197,6. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100'000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Das RKI verzeichnete zudem 1108 Neuinfektionen. Das sind rund 800 weniger als am Samstag vor einer Woche.

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06:30

US-Präsident Joe Biden erwartet nach eigenen Angaben nicht, dass die ansteckendere Delta-Variante zu einem neuen Lockdown führen wird. Gleichwohl warnt er, dass die Mutation leichter übertragbar und potenziell tödlich sei. Biden ruft die US-Bevölkerung erneut auf, sich impfen zu lassen. Sein erklärtes Ziel einer Impfquote von 70 Prozent der Erwachsenen bis zum Nationalfeiertag am 04. Juli könnte verfehlt werden: Gegenwärtig sind 65,1 Prozent der volljährigen US-Bürger mindestens einmal geimpft. Die Zahl ist zuletzt nur noch langsam gestiegen.

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06:00

Angesichts von rückläufigen Impfzahlen in der vergangenen Woche ruft Italiens Ministerpräsident Mario Draghi die Bürger des Landes auf, nicht nachzulassen. Ein Impfschutz sei von fundamentaler Bedeutung, sagte er auf einer Pressekonferenz. "Das Schlimmste, was Sie tun können, ist, sich nicht impfen zu lassen, oder nur eine Impfung zu erhalten." Hintergrund des Rückgangs ist Experten zufolge die Entscheidung der Regierung, das Mittel von AstraZeneca nur noch für über 60-Jährige zu empfehlen. Dies soll Italiener verunsichert haben, die nun eine zweite Dosis mit einem anderen Mittel erhalten sollen. Er selbst werde nach AstraZeneca nun ein anderes Mittel für seine zweite Impfung erhalten, sagt Draghi. Das Mischen von Impfstoffen sei sicher.

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04:00

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel kritisiert die vollen Stadien während der Fußball-Europameisterschaft in einigen europäischen Staaten. Es sei schön, dass in München wieder 14.000 Fans ins Stadion dürften, sagt sie. "Aber wenn ich vollkommen besetzte Stadien sehe in anderen Ländern Europas, dann bin ich ein wenig skeptisch, ob das jetzt die richtige Antwort auf die gegenwärtige Situation ist", fügt sie hinzu. Die Corona-Pandemie sei nicht vorbei, die Delta-Variante gefährlich.

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00:00

Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte kündigt für die kommende Woche Lockerungen an. Die Maskenpflicht soll ab dem 26. Juni dort fallen, wo ein ausreichender Abstand eingehalten werden könne, sagt er und bestätigt damit einen Medienbericht. Rutte verweist darauf, dass die Zahl der neuen Positiv-Tests in den Niederlanden auf den niedrigsten Stand seit neun Monaten gefallen ist.

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20:00

Roche hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA für seinen Echtzeit-PCR-Test für die Testung von Personen mit asyptomatischem und symptomatischen Corona-Erkrankungen eine Notfallzulassung erhalten. Der Test liefere innert nur 20 Minuten die Ergebnisse, teilte Roche am Freitagabend mit.

Der Test von Roche basiert den Angaben zufolge auf dem Cobas-Liat-System und soll in Zukunft auch in Märkten erhältlich sein, welche die CE-Kennzeichnung akzeptierten. Es sei der erste Test, der nach dem RT-PCR-Verfahren nach so kurzer Zeit Resultate liefere. Damit könnten im Gesundheitssystem raschere Entscheide getroffen werden.

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16:45

Ein belgisches Gericht hat Astrazeneca verurteilt, bis Ende September 50 Millionen Dosen Corona-Impfstoff an die Europäische Union zu liefern. Das teilt das Brüsseler Gericht erster Instanz am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Dabei handelt es sich um Mengen, die für das erste Quartal zugesagt waren, aber nicht rechtzeitig geliefert wurden. Wird das Urteil nicht eingehalten, drohen Zwangsgelder.

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16:10

Die in Indien erstmals nachgewiesene Delta-Variante wird nach Einschätzung der WHO weltweit die dominierende sein. Der Grund dafür sei die erhöhte Übertragbarkeit der Variante des Coronavirus, sagt WHO-Chefwissenschaftlerin Soumya Swaminathan.

 

 

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15:10

In den Niederlanden soll die Maskenpflicht kommende Woche deutlich gelockert werden, wie der Sender RTL unter Berufung auf Regierungskreise berichtet. Demnach sollen ab dem 26. Juni Masken nicht mehr obligatorisch sein, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Folglich dürfte die Pflicht dann nur noch für den öffentlichen Verkehr und Flughäfen gelten. Bars und Restaurants dürfen künftig wieder bis zu 100 Gäste zur gleichen Zeit zulassen.

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14:40

Vom 10. Juni bis 16. Juni sind in der Schweiz 623'008 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Website veröffentlichte.

Pro Tag wurden damit durchschnittlich 89'001 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor sank die Impfkadenz um 5 Prozent. Insgesamt wurden bis Mittwoch 6'433'922 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 2'497'599 Personen vollständig geimpft, das heisst 28,9 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 1'438'724 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung durchgeführt. Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 230'303 Impfdosen. Zudem sind noch 97'550 Impfdosen beim Bund gelagert.

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14:15

Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die deutsche Regierung am Sonntag Griechenland, fast ganz Frankreich, die Schweiz und Belgien von der Liste der Risikogebiete. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag mit. Wer von dort auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten.

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13:30

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden 173 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb eines Tages registriert. Dies geht aus den heute Freitag veröffentlichten Angaben auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervor.

Damit liegt der 7-Tages-Durchschnitt der bestätigten Infektionen neu bei 225. Gestern lag dieser Schnitt noch bei 251, vor einer Woche bei 394. Zudem wurden 25 neue Spitaleinweisungen und 2 neue Todesfälle gemeldet.

Momentan ist keiner der vier Richtwerte des Bundesrates für eine mögliche Verschärfung der Massnahmen überschritten. Die aktuellen Richtwerte gelten für die sogenannte Stabilisierungsphase, bis die gesamte impfwillige erwachsene Bevölkerung vollständig geimpft ist. Dies dürfte laut Bundesrat etwa Ende Juli der Fall sein.

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12:50

Angesichts sinkender Infektionszahlen und fortschreitender Impfungen hebt Spanien die Pflicht zum Tragen einer Corona-Schutzmaske im Freien Ende kommender Woche auf. "Dieses Wochenende wird das letzte mit Masken im Freien sein, denn am nächsten Wochenende werden wir sie nicht mehr tragen", sagt Ministerpräsident Pedro Sanchez. Das Kabinett werde am nächsten Donnerstag einen entsprechenden Beschluss fassen, der am 26. Juni in Kraft treten solle. Spanien folgt damit trotz der Sorgen vor einer Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante des Virus einer ähnlichen Entscheidung in Frankreich. Abgesehen von wenigen Ausnahmen wie etwa beim Sport gilt in Spanien seit dem vergangenen Sommer in den meisten Landesteilen eine Maskenpflicht für alle Menschen, die älter als sechs Jahre sind.

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12:15

Im Lockdown sind in der Schweiz deutlich weniger Menschen verunfallt. Das wirkte sich auf die Finanzen der Unfallversicherung Suva aus, die 2020 ihr Betriebsergebnis vervierfacht hat auf 241 Millionen Franken. Sie reduziert im kommenden Jahr die Versicherungsprämien.

Die Berufsunfälle gingen im Vergleich zum Vorjahr um 10,8 Prozent zurück, die Freizeitunfälle gar um 10,9 Prozent, wie die Suva am Freitag anlässlich der Präsentation ihres Jahresberichtes in Luzern mitteilte. Insgesamt 431'827 Unfälle und Berufskrankheiten wurden dem Unfallversicherer gemeldet, ein Minus von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Coronapandemie habe ihr einen ausserordentlichen Überschuss von 253 Millionen Franken beschert, schreibt die Suva. Dieses Geld werde sie den Versicherten 2022 zurückerstatten, was zu "historisch tiefen Prämien" führe.

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11:45

Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnt mit Blick auf die Ausbreitung der Virusvariante Delta in Grossbritannien zur Vorsicht bei der Öffnung des Reiseverkehrs in der Pandemie. "Ich bitte um Verständnis, wenn wir an manchen Stellen ein bisschen vorsichtig sind", sagte Merkel auf der nationalen Luftfahrtkonferenz im Gespräch mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr. "Wir wollen nicht rein und raus aus den Kartoffeln", ergänzte sie. "Wir müssen Schritt für Schritt vorsichtig vorgehen."

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10:45

Laut RKI-Chef Lothar Wieler wird die Delta-Mutante des Coronavirus spätestens im Herbst die dominierende Variante in Deutschland sein. Wann sie Überhand nehme, hänge davon ab, inwieweit die Corona-Schutzmassnahmen eingehalten würden. "Wichtig ist daher, dass wir die Ansteckungen jetzt unten halten", sagte er auf einer Pressekonferenz in Berlin.

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10:25

Die russische Hauptstadt Moskau verlängert angesichts wieder zunehmender Corona-Neuinfektionen Beschränkungen des Alltags. Die Massnahmen würden nun bis zum 29. Juni gelten, schreibt Bürgermeister Sergej Sobjanin in seinem Blog. Unter anderem müssten bis dahin Cafes und Restaurants am Abend geschlossen bleiben und Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern seien verboten. Die Behörden hatten zuletzt erklärt, dass sich in Moskau die Delta-Variante des Virus ausbreite sich die Lage wieder verschärfe. Die Delta-Variante wurde zuerst in Indien festgestellt. Sie soll aggressiver und ansteckender als das bisherige Virus sein und die anschliessende Gesundung nach einer Infektion schleppender.

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09:50

Nach England hat auch Wales die geplanten Corona-Lockerungen wegen der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante um vier Wochen verschoben. "Wir haben alle Daten überprüft und werden die Änderungen der Regeln um vier Wochen verschieben", twitterte der walisische Regierungschef Mark Drakeford am Donnerstagabend. Sein Land habe noch immer die höchste Impfquote und die niedrigsten Corona-Zahlen im Vereinigten Königreich, aber es seien nun in allen Teilen Wales Fälle der Delta-Variante nachgewiesen worden. Mitte Juli sollen die Corona-Beschränkungen erneut überprüft werden.

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08:25

Die Ausrichtung der Olympischen Spiele in Tokio könnte nach Ansicht japanischer Gesundheitsexperten zu einem Anstieg der Corona-Infektionen führen. Daher raten sie zum einem Verzicht auf Zuschauer. "Die Austragung der Spiele ohne Zuschauer ist die am wenigsten riskante Option und wir halten sie für wünschenswert", schreibt die Gruppe unter Führung des Gesundheitsberaters der Regierung, Shigeru Omi, in ihrem am Freitag veröffentlichten Bericht. Japan will die im vergangenen Jahr verschobene Mega-Sportveranstaltung über die Bühne bringen, obwohl es zahlreiche Bedenken gibt und auch die Bevölkerung skeptisch ist. Zwar war die Zahl der Infektionen in Japan im Vergleich mit anderen Ländern niedriger, allerdings ist auch die Impfquote geringer.

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06:45

Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna trimmen das menschliche Immunsystem so, dass es die unteressen berühmt gewordenen Spikes des Virus erkennt und bekämpft. Der Impfstoff  des Basler Startups RocketVax basiert auch auf Gentechnik. Er soll aber Corona-Mutanten besser erkennen und darauf reagieren können. Das ist sein Vorteil.

RocketVax steht in der präklinischen Phase. Sein Wirkstoff wird nun an Mäusen ausprobiert. Im Januar sollen erste Versuche an Menschen und dann in der breiteren Bevölkerung starten. Schon im April hat RocketVax von der staatlichen Schweizerischen Innovationsagentur "Innosuisse" 1,2 Millionen Franken erhalten für seine Forschung an der zweiten Generation eines Corona-Impfstoffs. Jetzt bekommt RocketVax je eine weitere Million Franken vom Universitätsspital Basel und von der Standortförderorganisation.

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05:55

Das australische Bundesland New South Wales hat das Tragen von Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln in Sydney wieder zur Pflicht gemacht, nachdem sich immer mehr Menschen mit der hochinfektiösen Delta-Variante des Coronavirus angesteckt hatten. Laut der Behörden können dennoch geplante Veranstaltungen im Freien unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen statt finden. "Wir wollen nicht, dass die Menschen in Panik geraten, aber gleichzeitig wollen wir, dass jeder in höchster Alarmbereitschaft ist", sagte die Premierministerin des Bundesstaates, Gladys Berejiklian, vor Reportern in Sydney.

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04:30

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 1076 neue Positiv-Tests für Deutschland. Das sind 1364 weniger als am Donnerstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 10,3 von 11,6 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100'000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 91 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 90'270. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,7 Millionen Corona-Tests positiv aus.

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03:15

Die Zahl der durch das Coronavirus verursachten Todesfälle hat laut einer Zählung der Nachrichtenagentur Reuters weltweit die Marke von vier Millionen überschritten. Wie eine Analyse durch Reuters zeigt, dauerte es über ein Jahr, bis die Zahl der Todesfälle die Zwei-Millionen-Marke erreichte, während die nächsten zwei Millionen in nur 166 Tagen verzeichnet wurden. Die fünf Länder mit den meisten Todesfällen - die USA, Brasilien, Indien, Russland und Mexiko - repräsentieren etwa 50 Prozent aller Coronavirus-Todesfälle auf der Welt, während Peru, Ungarn, Bosnien, die Tschechische Republik und Gibraltar unter der Berücksichtigung der Bevölkerungszahl die höchsten Sterberaten aufweisen.

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01:40

Das Gesundheitswesen in England will ab diesem Freitag allen Bürgern ab 18 Jahren eine Impfung anbieten. Die Regierung möchte damit ihr Ziel erreichen, dass alle Erwachsenen im kommenden Monat mindestens eine erste Dosis erhalten. "Weniger als 200 Tage nach dem Start des Programms allen Erwachsenen eine Impfung anzubieten, ist eine der grössten kollektiven Errungenschaften unseres Landes", sagte Premierminister Boris Johnson und bezog sich dabei auf Schätzungen des Gesundheitswesens in England zu den Auswirkungen der Impfstoffeinführung. Die Gesundheitsbehörden in Wales, Schottland und Nordirland führen jeweils ihre eigenen Impfkampagnen durch.

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01:00

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt vor einer sehr schnellen Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus. "Das Tückische bei dieser Variante ist, dass Infizierte sehr schnell eine sehr hohe Viruslast im Rachen haben und damit andere anstecken können, bevor sie überhaupt merken, dass sie sich infiziert haben", sagt Montgomery der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. Die Länder sollten deswegen jetzt prüfen, ob die angekündigten Lockerungen nicht zu weit gingen. Solange noch nicht genügend Menschen geimpft seien, müssten vor allem die Ansteckungsrisiken im Alltag reduziert werden.

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Beim Klick auf die Karte erscheint die Übersicht zur weltweiten Entwicklung der Johns Hopkins University.

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22:00

Die deutsche Bundesregierung will ab dem 25. Juni Einreisen aus Drittstaaten für vollständig geimpfte Personen ermöglichen. Entsprechende Staatsangehörige dürften dann 14 Tage nach Erhalt der letzten notwendigen Impfdosis "zu jedem zulässigen Zweck einreisen", teilt das Bundesinnenministerium mit. Damit würden insbesondere Besuchsreisen und touristische Einreisen für geimpfte Personen wieder möglich.

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20:00

Wegen eines starken Anstiegs der Fälle in Lissabon dürfen die Bewohner der portugiesischen Hauptstadt am Wochenende die Region nicht verlassen. Auch eine Einreise sei in der Zeit von Freitag 15.00 Uhr bis 06.00 Uhr Samstag untersagt, erklärt Ministerin Mariana Vieira da Silva. Die Massnahme sei getroffen worden, um eine Verbreitung im übrigen Land zu verhindern. Ausländische Touristen seien von der Regelung ausgenommen. Vieira da Silva nennt als mögliche Ursache für die schlimmere Lage in Lissabon eine Verbreitung der Delta-Variante.

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(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)