+++Coronavirus-Update+++ - Coronavirus: Zahl der Corona-Opfer in den USA geht zurück - BAG meldet weniger Neuansteckungen in der Schweiz

Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.
24.05.2020 20:05
Einkaufen in Zeiten des Coronavirus in New York City.
Einkaufen in Zeiten des Coronavirus in New York City.
Bild: imago images / ZUMA Wire

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20:02

Die Zahl der Virus-Infizierten in den USA überschreitet die Marke von 1,6 Millionen. Die Zahl der neuen Fälle stieg zuletzt nach Angaben des Zentrums für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC) um 26'229 auf 1'622'114. Die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen legte um 1047 auf 97'049 zu.

Damit lag die Zahl der neuen Toten deutlich unter der des Vortages, als die CDC von 1852 genannt hatte. Am Freitag waren es 1089 gewesen, am Donnerstag 1397. Die Zahl der Neu-Infektionen lag am Sonntag indes über denen der Vortage.

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17:05

Die Zahl der Corona-Toten in Spanien ist auf 28'752 gestiegen, das waren 70 mehr als am Samstag. Die Zahl der Infektionsfälle stieg nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf 235'772 von 235'290.

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14:55

Drei von vier Restaurants in der Schweiz sind wieder offen. Ihre Umsätze nach dem Lockdown sind aber im Keller und liegen durchschnittlich 60 Prozent unter den Vorjahreswerten. Zwei von fünf Betrieben wissen nicht, ob sie im Juni noch offen bleiben können oder wollen.

Diese Befunde ergab eine Online-Umfrage des Branchenverbandes Gastrosuisse bei insgesamt 3172 Mitgliedern, wie er am Sonntag mitteilte. Der Verband spricht von erstmaligen verlässlichen Zahlen zur Wiedereröffnung unter den strengen Covid-19-Schutzauflagen.

Gemäss der Umfrage haben 3 von 4 befragten Betrieben ihr Lokal unter Auflagen wieder geöffnet, 12 Prozent hatten bereits vor dem 11. Mai offen, 9,1 Prozent planen die Wiedereröffnung später und 3,7 Prozent wollen erst öffnen, wenn wieder der Normalbetrieb möglich ist. Beinahe die Hälfte der Beherbergungsbetriebe ohne Restaurationsangebot ist noch geschlossen.

Laut der Umfrage gehen fast 9 von 10 Betrieben davon aus, dass sie einen Verlust erwirtschaften. Wie sich Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer in der Mitteilung zitieren lässt, liegen die Umsätze durchschnittlich 60 Prozent hinter den Vorjahreswerten.

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12:45

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 11 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, sieben weniger als am Samstag. Insgesamt gab es 30'736 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Sonntag mitteilte.

Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 358 Ansteckungen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Sonntagmittag 1904, einer mehr als noch am Vortag gemeldet waren. Keystone-SDA analysiert die auf den Internetseiten der Kantone vorliegenden offiziellen Daten.

Das BAG gab die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 mit unverändert mit 1641 an. Das Bundesamt bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis Sonntagmorgen übermittelt hatten. Die Zahl könne deshalb von den Zahlen der Kantone abweichen, schreibt das BAG.

Landesweit wurden bislang insgesamt 370'464 Tests durchgeführt. Davon waren nach Angaben des BAG 10 Prozent positiv.

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12:10

US-Präsident Donald Trump gerät derzeit wegen seiner Freizeitaktivitäten während der Corona-Krise in Kritik. Am Samstag spielte er im Bundesstaat Virginia eine Partie Golf, fuhr mit anderen Spielern in einem Golfcar, klopfte einem Spieler auf die Schulter und schüttelte zahlreiche Hände.

Trump sorgt öffentlich für einigen Unmut, da er die Abstandsregeln nicht einhielt. Während seine Bodyguards Atemschutzmasken trugen, ging Trump ohne Mundschutz vor die Türe. Am Tag zuvor erklärte noch seine Beraterin, Ärztin Deborah Birx, wie wichtig es sei, Abstand zu halten. 

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11:05

China hat den Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, gegen Kritik in Schutz genommen. Ghebreyesus leiste gute Arbeit, sagt der Aussenminister Wang Yi. Länder mit Anstand würden die Organisation unterstützen. US-Präsident Donald Trump hat die WHO dagegen wiederholt kritisiert und ihr mit einem Zahlungsstopp gedroht.

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10:10

Im Iran ist eine 107-jährige Frau einem Medienbericht zufolge von einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus genesen. Sie habe sich erholt und das Krankenhaus in Arak wieder verlassen können, meldet die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars.

Zuvor sei sie "einige Zeit" isoliert behandelt worden. Der Iran ist das am stärksten von der Pandemie betroffene Land im Nahen Osten mit insgesamt 133'521 Infektionen und 7359 Todesfällen.

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07:15

Thailand hat zum vierten Mal in diesem Monat keine Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der bestätigten Ansteckungen blieb bei 3040, die Zahl der Todesfälle bei 56.'2921 Menschen gelten als genesen von einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus.

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05:50

Trotz einzelner lokaler Corona-Ausbrüche entwickeln sich die deutschen Fallzahlen weiterhin rückläufig. Das Robert-Koch-Institut meldet 431 Neuinfektionen in Deutschland. Damit steigt die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen in Deutschland auf 178'281, wie das RKI mitteilt

Die Zahl der Todesfälle legt binnen 24 Stunden um 31 auf 8247 zu. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei etwa 160'300, rund 500 mehr als am Vortag.

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03:55

China hat am Samstag drei neue Infektionen mit dem Coronavirus ermittelt, nachdem am Freitag erstmals seit Ausbruch der Epidemie keine neuen Fälle bekannt geworden waren. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle erhöhte sich damit auf 82'974, wie die Nationale Gesundheitskommission am Sonntag bekanntgab. Die Zahl der Todesopfer blieb mit 4634 unverändert.

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02:30

In Brasilien steigt die Zahl der Toten in Verbindung mit dem Coronavirus weiter deutlich. 965 Opfer wurden am Samstag registriert, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 22'013. Nach Angaben des Ministeriums gibt es jetzt 347.398 bestätigte Infektionsfälle, 16'508 mehr als am Freitag. Nur in den USA wurden bislang mehr gezählt.

Die Dunkelziffer bei den Toten und Infizierten dürfte deutlich höher sein, da im grössten Land Lateinamerikas noch immer nicht ausreichend getestet werden kann. Brasiliens rechter Präsident Jair Bolsonaro ist wegen seines Umgangs mit dem Ausbruch heftig kritisiert worden. Seine Umfragewerte sind deutlich gesunken. 

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01:30

Im US-Bundesstaat New York ist die Zahl der neu gemeldeten Coronavirus-Todesfälle auf den niedrigsten Wert seit zwei Monaten gesunken. Laut New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo sind in den vergangenen 24 Stunden 84 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. "Das sind gute Nachrichten." Der US-Bundesstaat verzeichnete somit den geringsten täglichen Anstieg der Totenzahlen seit dem 24. März.

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01:05

Boris Johnsons Berater Dominic Cummings soll die Seuchenschutz-Regeln der britischen Regierung öfter missachtet als bisher bekannt. Wie der "Sunday Mirror" und der "Observer" berichten, soll Cummings auch am 12. und am 19. April weit abseits von London gesehen worden sein.

Reisen waren zu diesem Zeitpunkt nur aus absolut notwendigen Gründen erlaubt. Cummings hatte bereits eingeräumt, dass er Ende März mit seiner an Covid-19 erkrankten Frau und seinem vier Jahre alten Sohn von London in die nordostenglische Grafschaft Durham zu seinen Eltern gefahren sei.

00:15

Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer fordert weitere Lockerungen für das Gastgewerbe. Zwei Meter Abstand, nicht mehr als vier Personen an einem Tisch und Sperrstunde ab Mitternacht seien zu streng.

Viele Wirte litten unter diesen Vorschriften, einige hätten bereits wieder schliessen müssen, sagte Platzer, selbst Gastwirt, in der "Tagesschau" des Schweizer Fernsehens vom Samstagabend.

Platzer schlägt dem Bundesrat vor, den Mindestabstand in Gastrobetrieben zu verringern. Als Beispiel gibt er Österreich an, wo von den Behörden nur ein Meter gefordert werde.

Der Epidemiologe Christian Althaus von der Universität Bern - auch Mitglied der vom Bundesrat einberufenen wissenschaftlichen Covid-19 Task Force - warnt allerdings in derselben Sendung vor einer allzu raschen Lockerung der Massnahmen gegen die Coronavirus-Ausbreitung. Man müsse erst einmal die weitere Entwicklung der Fallzahlen bei den Neuansteckungen abwarten, sagte er.

(cash/AWP/SDA/Bloomberg/Reuters)