Kolumne

Finanzen - Berufliche Vorsorge: Warum der Umwandlungssatz überschätzt wird

Die Senkung des Umwandlungssatzes ist stets ein Reizthema in der beruflichen Vorsorge. Doch wie weit die Renten sinken, entscheidet nicht der Gesetzgeber, sondern die einzelnen Vorsorgeeinrichtungen.
16.05.2021 13:20
Von Claude Chatelain
Berufliche Vorsorge: Warum der Umwandlungssatz überschätzt wird
Bild: Shane Wilkinson

 

Die Kolumne "Gopfried Stutz" erschien zuerst im 

Der Umwandlungssatz ist kaum der wichtigste, wohl aber der bekannteste Begriff in der beruflichen Vorsorge. Da ein erneuter Revisionsversuch der 2. Säule ansteht, wollen wir ein paar Gedanken über diese Prozentzahl verlieren.

Beginnen wir mit einer Fangfrage: Welche Kasse ist besser, die mit einem Umwandlungssatz von 5,5 Prozent oder jene mit 4,9 Prozent? Die Antwort lautet: Ich weiss es nicht. Ich kriege ja die Rente nicht in Prozent ausbezahlt, sondern in Franken.

 

Claude Chatelain

Claude Chatelain (geb. 1953) ist Kolumnist beim «SonntagsBlick». In der Kolumne «Gopfried Stutz» beschreibt er wöchentlich seine Beobachtungen auf dem Gebiet der Vorsorge, der Versicherungen und der Anlageberatung. Zuvor schrieb der langjährige Wirtschaftsjournalist für die Wirtschaftszeitung Cash und die «Berner Zeitung». Von 1991 bis 1998 betreute der studierte Ökonom im «Blick» die Ratgeber-Kolumne «Chatelain rät».