Risiko von Spitalüberlastung bleibt laut Bund noch Wochen bestehen

Laut dem Bund hat das epidemische Geschehen in der vergangenen Woche wieder an Fahrt aufgenommen. Aktuelle Daten wiesen darauf hin, dass das Risiko einer Überlastung der Gesundheitsstrukturen in den nächsten Wochen bestehen blieben.
26.10.2021 14:44

"Wir sind nicht am Punkt, an dem die Corona-Massnahmen ganz aufgehoben werden können", sagte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit im Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag vor den Medien in Bern. Die Situation auf den Intensivstationen bleibe angespannt.

Wegen der fallenden Temperaturen und des stockenden Impffortschritts sei nicht mit einer baldigen Besserung der Situation zu rechnen, sagte Mathys. Im Gegenteil: Die neusten Trendberechnungen gingen von einer weiteren Zunahme der Ansteckungen aus. Zusammenfassend könne die epidemische Situation als "ungünstig" bezeichnet werden.

Kantonal gibt es grosse Unterschiede. Laut Mathys schwanken die 14-Tages-Inzidenzen zwischen 70 und 700. Nur noch in zwei Kantonen liege der R-Wert unter eins. Am meisten von hohen Fallzahlen betroffen seien aktuell die Zentral- und die Ostschweiz.

(AWP)