So bekämpfen Sie das Januar-Loch

War 2014 ein teures Jahr und herrscht bei Ihnen nun Ebbe in der Kasse? cash gibt ein paar Tipps, wie Sie gegen das Januar-Loch ankämpfen können.
07.01.2015 01:01
Von Marc Forster
Wer das meiste verjubelt hat, sollte jetzt ein bisschen auf die Finanzen achten.

Was Ihnen natürlich hilft, ist der fallende Ölpreis. Seitdem das schwarze Gold so rasant billiger geworden ist, ist schon viel über die konsumfördernde Wirkung des Preiszerfalls geschrieben worden. Auch der Euro ist wieder mal unglaublich tief. Aber so richtig den Sparstrumpf polstern können Sie mit diesen Methoden:

Treueprämien: Lösen Sie endlich einmal diese Cumulus- oder Supercard-Punkte ein, oder wie all diese kundentreuefördernen Programme heissen. Ihr Einkauf wird dadurch viel billiger.

Flugmeilen: Bei der nächsten Reise können Sie versuchen, ihre Flugmeilen einzutauschen - die verfallen ohnehin schneller als Ihnen lieb ist. Und wo wir schon dabei sind: Fliegen Sie dieses eine Mal Economy. Zumindest auf Kurzstrecke. So viel enger ist es auch nicht. Und in London, Berlin oder Barcelona sind Sie in gut einer Stunde. Sie halten das aus!

Verzicht: Alkohol ist teuer, und Sie haben in der Adventszeit, an den Weihnachtstagen sowie über Silvester und Neujahr bereits genug getrunken. (Sie erinnern sich sicher, vor dem Weihnachtsessen haben Sie sogar geübt!) Also ist mal ein bisschen Verzicht nicht schlecht, auch gesundheitlich. Sie können immer noch an Fasnacht ihre Trinkgewohnheiten wieder aufnehmen.

Gesund: Auch unter dem Aspekt, dass Sie zu Jahresbeginn nach all der Völlerei etwas mehr auf ihren Körper hören sollten – aber nicht nur -  , ist folgender Tipp zu verstehen: Bewegen Sie sich ein paar Mal zu Fuss, und nicht mit dem Taxi.

Kochen: Diese Restaurantbesuche in der Schweiz sind einfach teuer. Kochen Sie selber. Oder lassen Sie sich einladen. Die Erfahrung zeigt ja, dass die Empfänge, Apéros und Essensveranstaltungen im Januar weitergehen.

Nochmals Verzicht: Es ist schon klar, dass Apple & Co. dauernd neue Produkte lancieren und die ganze Welt Ihnen zu verstehen gibt, dass Sie immer das neueste und beste haben müssen. Aber verschieben Sie trotzdem den Kauf ihres neuen Smartphones um ein paar Monate. Sie können tatsächlich auch noch mit Ihrem bisherigen telefonieren, auch wenn das kaum zu glauben ist.

Bookmarks: Natürlich haben Sie all diese Unternehmen, bei denen Sie Bekleidung, Accessoires oder Lebensmittel bestellen, auf ihrem Computer gespeichert. Sie geraten dadurch schnell in Versuchung, sich rasch etwas ins Haus liefern zu lassen. Löschen sie also die entsprechenden Bookmarks, um diese Ausgabenklippe zumindest für eine zeitlang zu umschiffen.

Ausverkauf: Grundsätzlich eine gute Idee, weniger Geld auszugeben, aber nur, wenn Sie die Dinge wirklich brauchen. Ansonsten hamstern Sie so viel zusammen, dass es noch mehr ins Geld geht. Es kann natürlich sein, dass alles, was Sie die ganze Zeit so zusammenkaufen, für Sie unentbehrlich ist, aber dann sind Sie vermutlich schlicht und einfach nicht der Typ zum Sparen.

Handeln: Sie können oder wollen nicht sparen? Bessern Sie ihr Einkommen auf. Ein neuer Job mit mehr Lohn oder eine zündende Geschäftsidee würden helfen. Ansonsten stehen Ihnen immer noch die Finanzmärkte zur Verfügung: Beispielsweise mit einem Trade. Zum Beispiel hier.