"Es würde auch sehr bedeutende Arbeitsplatzverluste geben", sagte Marchand in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung "Le Temps" vom Samstag. Der Text des von Bürgerlichen lancierten Volksbegehrens sei zwar weniger radikal als die 2018 deutlich abgelehnte "No Billag"-Initiative, erweise sich aber dennoch als "brutal und radikal".

Bei einem Ja würde sich das Budget der SRG halbieren, nämlich auf 700 bis 750 Millionen Franken, sagte Marchand. Das würde bedeutet, dass die SRG einen ihrer beiden Westschweizer Standorte in Genf und Lausanne opfern müsste. Programme, insbesondere Sport-, Musik- und Spielfilmsendungen, müssten stark eingeschränkt werden.

Die Initiative will die Empfangsgebühren für Radio und TV von 335 auf 200 Franken pro Jahr senken. Firmen sollen davon befreit werden.

(AWP)