"Im Augenblick befinden wir uns in einer total gefährlichen Situation, der wir mit äusserster Ernsthaftigkeit begegnen müssen", sagte Giroir weiter. Es handele sich nicht um falschen Alarmismus, sondern um die schlimmste Steigerungsrate bei Corona-Fällen, die die USA in der Pandemie bislang gesehen habe. "Und derzeit gibt es kein Zeichen der Abflachung."

Seit Anfang November liegt die Zahl der täglich nachgewiesenen Corona-Infektionen in den Vereinigten Staaten bei mehr als 100 000 - Tendenz steigend. Am Dienstag waren es rund 162 000. Die Zahl der Toten hat mittlerweile fast die Marke von 250 000 erreicht. In keinem anderen Land der Welt ist eine so hohe Zahl an Todesfällen bekannt. Relativ zur Einwohnerzahl sind in Belgien, Spanien und Argentinien jedoch mehr Menschen als in den USA mit ihren rund 330 Millionen Einwohnern infolge einer Corona-Infektion gestorben./lkl/DP/he

(AWP)