US-Wetterbehörde warnt vor heranziehendem Hurrikan

Ein Tropensturm wird einer Prognose zufolge über dem Golf von Mexiko weiter an Kraft gewinnen und am Montag als Hurrikan auf die südliche US-Küste treffen. Der Wirbelsturm "Marco" bringe bereits anhaltende Winde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 110 Stundenkilometern und noch stärkere Böen mit sich, erklärte das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) am Sonntag. "Marco" soll demnach über dem warmen Wasser des Golfs weiter an Kraft gewinnen und noch am Sonntag Hurrikan-Stärke erreichen.
23.08.2020 14:59

Der Sturm soll dem NHC zufolge am Montagnachmittag (Ortszeit) etwa im Bereich des Bundesstaats Louisiana auf Land treffen. In den betroffenen Gebieten ist mit Sturmfluten, Überschwemmungen und gefährlichen Windböen zu rechnen, wie das Wetteramt warnte. Ein Hurrikan der niedrigsten Kategorie eins bringt Windgeschwindigkeiten von mindestens 119 Stundenkilometern mit sich. Über Land soll sich der Hurrikan dann aber "rasch" wieder abschwächen und in westlicher Richtung nach Texas weiterziehen, wie das Wetteramt erklärte.

Ein weiterer und etwas schwächere Tropensturm, "Laura", zog unterdessen aus der Karibik kommend ebenfalls auf das US-Festland zu. Das Sturmsystem sollte über die Dominikanische Republik und Haiti hinwegziehen, wo mit heftigem Regen und Überschwemmungen zu rechnen war. Der Sturm sollte dann an Kuba vorbeiziehen und frühestens am Montagnacht (Ortszeit) im Golf von Mexiko ankommen. Der Sturm könnte dem NHC zufolge am Mittwoch im Bereich der südlichen Bundesstaaten Louisiana und Mississippi auf Land treffen./jbz/DP/he

(AWP)