USA sichern Schutz von Politikern vor Coronavirus bei G7-Gipfel zu

Das Weisse Haus hat Schutzmassnahmen für Staats- und Regierungschefs gegen das Coronavirus zugesichert, sollte der G7-Gipfel im kommenden Monat doch in Washington zusammenkommen. Die Sprecherin des Weissen Hauses, Kayleigh McEnany, sagte am Dienstag, dafür aus dem Ausland anreisende Politiker würden genauso geschützt "wie die Menschen im Weissen Haus". In der US-Regierungszentrale hat es in der Pandemie mindestens zwei bestätigte Infektionen gegeben.
26.05.2020 21:51

McEnany sagte, US-Präsident Donald Trump wolle, dass der Gipfel der führenden Industrienationen "im Zuge der Wiedereröffnung Amerikas" tage. Ausländische Staats- und Regierungschefs stimmten der Idee zu. Noch ist allerdings unklar, ob die Staats- und Regierungschefs der anderen G7-Staaten trotz der derzeit geltenden Reisebeschränkungen tatsächlich anreisen würden. Einen Termin gibt es noch nicht. Nach McEnanys Worten ist Ende Juni angepeilt, Tagungsort des Gipfels ist demnach das Weisse Haus.

Trump ist in diesem Jahr Gastgeber des G7-Gipfels. Ursprünglich war das Treffen der sieben führenden Wirtschaftsnationen für den 10. bis 12. Juni am Landsitz des Präsidenten in Camp David geplant gewesen. Im März hatte die US-Regierung den Gipfel wegen der Pandemie jedoch abgesagt und stattdessen eine Videokonferenz angesetzt.

In der vergangenen Woche hatte Trump dann überraschend angekündigt, angesichts einer Erholung in der Corona-Krise denke er darüber nach, die Zusammenkunft doch als reales Treffen abzuhalten. Trump drängt auf eine Wiedereröffnung der angeschlagenen US-Wirtschaft. Die US-Hauptstadt und ihr Grossraum sind jüngsten Daten zufolge proportional besonders von Corona-Infektionen betroffen./cy/jac/DP/he

(AWP)