Die Identität der Opfer sei geklärt worden, so Graser weiter. Hierzu könne die Polizei aber keine weiteren Angaben machen. Im Falle des 22-jährigen Opfers laufe die sensible Angelegenheit der Benachrichtigung von Angehörigen noch.
In einer ersten Phase sei es bei der Ankunft der Polizei nach mehreren Notrufen dann darum gegangen, Sicherheit zu schaffen und mit starken Polizeikräften zu verhindern, dass eine «möglicherweise anwesende Täterschaft» fliehen könne. Man habe dann aber bemerkt, dass die Täterschaft längst geflohen sein dürfte, so Graser weiter.
In der Folge wurde eine landesweite Grossfahndung aufgenommen. Bei solchen Lagen sei es «immer das Gebot der Stunde, die Nachbargebiete zu verständigen und deren Mithilfe einzufordern». Die Beweissicherung am Tatort sei im Moment im Gange.
Leichtverletzte ansprechbar
Tatsache sei zudem, dass zu der fortgeschrittenen Stunde zum Zeitpunkt der Schüsse weit weniger Besucher auf dem Platz anwesend gewesen seien, als früher in der Nacht.
Eine Befragung der fünf Verletzten sei soweit ebenfalls erfolgt, sagte Graser weiter. Sie alle befinden sich im Spital. Die Leichtverletzten seien ansprechbar gewesen, zu den Schwerverletzten habe er im Moment keine Informationen, so der Polizeisprecher weiter.
Das Gebiet rund um den Aarauer Schachen bleibe weiterhin gesperrt. Dies unter anderem, damit Spurensicherungsmassnahmen und Befragungen, auch auf einem nahe gelegenen Stellplatz für Fahrende, weiter stattfinden könnten, so Graser weiter.
Der Vorfall sei «in seiner Dramatik sicher einzigartig» in den letzten Jahren in dieser Form, sagte der Polizeisprecher vor den anwesenden Medienvertretern und -vertreterinnen weiter.
(AWP)
