Hintergrund sei die nach wie vor hohe Schuldenlast. Das Unternehmen hatte im letzten Frühling angekündigt, «strategische Optionen für bestimmte Unternehmensteile mit angestrebten Erlösen von deutlich über 500 Millionen Euro» zu prüfen.
Laut den Informationen der FuW liegt der Preis für die Teile, die Infineon kaufen will, bei 550 Millionen Euro. Allerdings habe es noch deutlich höhere Offerten gegeben, so der Bericht. Diese seien vom Management aber nicht gebührend berücksichtigt worden.
Insider kritisieren die aktuellen Pläne des AMS-Managements gegenüber der Zeitung. AMS Osram stehe vor einer Zerschlagung - zulasten der Aktionäre. Ausserdem sei der Standort Unterpremstätten bei Graz in Gefahr.
Die Valoren von AMS Osram ziehen in einem generell starken Markt um 5,5 Prozent an.
(AWP/cash)

