Zuvor habe das Büro des Generalinspekteurs des Heimatschutzministeriums Strafanzeige gegen Lewandowski erstattet, hiess es weiter bei CNN. Das «Wall Street Journal» nannte unterdessen eine Empfehlung des Generalinspekteurs, auf der die Ermittlungen des Justizministeriums beruhen sollen.
Schon früher hatte die US-Zeitung berichtet, dass Lewandowski während seiner Zeit im Ministerium versucht haben soll, seinen Einfluss für persönliche finanzielle Vorteile zu nutzen. So habe er Vertretern mehrerer Länder angeboten, sie bei Visaangelegenheiten zu unterstützen.
Lewandowski war bis zu seiner Entlassung im März der wichtigste Berater der damaligen Ministerin Noem, die ebenfalls ausschied. Beide sollen ein äusserst vertrautes Verhältnis zueinander gehabt haben. Spekuliert wurde auch, ob zwischen den beiden verheirateten Personen eine Affäre bestand. Als die Ministerin vor einem Kongressausschuss dazu befragt wurde, sagte sie lediglich: «Ich bin schockiert, dass wir uns auf so etwas einlassen und in diesem Ausschuss Boulevardmüll verbreiten.»
Vor seiner Zeit als Berater Noems arbeitete Lewandowski als Trumps Wahlkampfleiter./ngu/DP/he
(AWP)
