Ein Evonik-Sprecher wollte die «Marktgerüchte» auf Anfrage nicht kommentieren. Die möglichen Erwägungen von Evonik seien indes keine Abwehrmassnahme gegen den BASF-Vorstoss, denn die Ashland-Prüfung habe deutlich vor der Interessensbekundung durch die BASF begonnen, schreibt das Blatt weiter.
Ende September hatte BASF ein Interesse an Evonik öffentlich gemacht. In einem ersten Vorstoss solle der Dax-Konzern 22,15 Euro je Aktie geboten haben. Jüngst sagte eine mit der Transaktion vertraute Person der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX, dass ein höheres Angebot drinnen sein könnte, aber erst nach einem Blick in die Bücher des Spezialchemiekonzerns.
An der Börse schwand an diesem Donnerstag die Übernahmefantasie ein Stück weit. Der Aktienkurs fiel zuletzt um gut zweieinhalb Prozent auf 20,36 Euro. Das bedeutet eine Marktkapitalisierung von knapp 9,5 Milliarden Euro. Ashland kommt auf einen Börsenwert von umgerechnet 2,95 Milliarden Euro. Zum Vergleich: BASF bringt gut 46 Milliarden Euro auf die Börsenwaage./mis/jha/
(AWP)
