Die Anlagen im Haynesville-Schiefergasgebiet in Texas und Louisiana würden mit 1,2 bis 1,5 Milliarden US-Dollar bewertet. Die Gespräche befänden sich allerdings noch in einem frühen Stadium und ein Abschluss sei nicht garantiert. Gunvor wollte sich gegenüber Reuters nicht äussern.

Die Anlagen verfügen laut Schätzungen des Energieberaters Rystad über eine Nettoproduktion von rund 135 Milliarden Kubikfuss beziehungsweise 3,8 Milliarden Kubikmetern Erdgasäquivalent pro Jahr. Das entspricht mehr als dem jährlichen Erdgasverbrauch der gesamten Schweiz.

Mit dem möglichen Zukauf würde Gunvor seine Expansion im US-Gasgeschäft fortsetzen. Der Rohstoffhändler hofft demnach auf eine steigende Nachfrage durch stromhungrige KI-Rechenzentren und neue Flüssigerdgas-Terminals (LNG) an der US-Golfküste. Schub erhält das Geschäft zudem durch den Iran-Konflikt, der weltweit die Suche nach Alternativen zu Gaslieferungen aus dem Nahen Osten verstärkt hat.

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(AWP)