Geschlossen werden die Reisezentren in Arbon TG, Brunnen SZ, Döttingen AG, Frick AG, Genève-Eaux-Vives GE, Laufen BL, Oensingen SO, Rotkreuz ZG, Schönbühl Shoppyland BE, St. Margrethen SG, Stein am Rhein SH, Uznach SG und Ziegelbrücke GL. Die Bahnhöfe werden auf Selbstbedienung umgestellt.
Entlassungen soll es nicht geben. Die betroffenen Mitarbeitenden könnten in anderen Reisezentren weiterarbeiten. Persönliche Beratung bleibe insbesondere bei komplexeren Anliegen ein wichtiger Bestandteil des Angebots, erklärten die SBB.
Als Grund nennt das Bahnunternehmen das veränderte Kaufverhalten. Mittlerweile würden 97 Prozent aller Billette über Selbstbedienung bezogen, davon 85 Prozent digital über App oder Internet. Nur noch 3 Prozent würden am Schalter gekauft. 2019 waren es noch knapp 10 Prozent.
Damit setzt sich der deutliche Abbau des Schalternetzes fort. Im Jahr 2005 verfügten die SBB noch über 262 bediente Verkaufsstellen. Derzeit sind laut dem Bericht noch 115. Ab Anfang 2027 bleiben 102 übrig.
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(AWP)
