Demnach treibe Syngenta den Aktienverkauf voran, der durch die Auswirkungen des Kriegs im Nahen Osten verzögert worden sei.
Bereits im Juni hiess es in diesem Zusammenhang, dass das rund 5 Milliarden US-Dollar schwere IPO allenfalls erst im Jahr 2027 stattfinden könnte. Der Agrarchemiekonzern wolle günstigere Marktbedingungen im Agrarsektor abwarten und werde die Unterlagen für das IPO wohl frühestens im September 2026 einreichen. Ursprünglich war dieser Schritt bereits im Juni erwartet worden.
Die Absicht, zu gegebener Zeit an den Kapitalmarkt zurückzukehren, wurde von Syngenta zuletzt im Juni bestätigt. Der zum chinesischen Staatskonzern Chemchina gehörende Konzern plante bereits für 2024 den Gang an die Börse in Shanghai. Das Unternehmen zog sein Kotierungsgesuch dann aber kurzfristig zurück. Syngenta war vor der Übernahme durch Chemchina bis Ende 2018 an der Schweizer Börse SIX kotiert.
cf/to
(AWP)
