Der Abbau sei bankweit erfolgt und betreffe sowohl den Bereich Vermögensverwaltung als auch das Investment Banking. Einigen Mitarbeitern würden neue Positionen innerhalb der Bank angeboten, da die UBS versucht, die Auswirkungen auf die Belegschaft abzufedern, sagten die Insider Bloomberg zufolge.

Zudem schreibt die «Financial Times», die Grossbank habe für externe Berater, Auftragnehmer und Outsourcing in den ersten neun Monaten 2026 ein Drittel respektive 825 Millionen US-Dollar weniger ausgegeben. Die UBS hatte zuvor laut der Zeitung eine Reihe von Beratern hinzugezogen, um den Integrationsprozess zu unterstützen, nachdem die CS-Übernahme im März 2023 angekündigt worden war.

Unabhängig von der Integration habe die Bank in den vergangenen Wochen zudem eine Runde von Stellenstreichungen in ihrer Investmentbank eingeleitet, schreibt die FT unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertrauten Personen weiter. Laut einer Person stehe dieser Schritt im Einklang mit dem üblichen Ansatz der Bank, zum Jahresende Ressourcen und Leistungen zu «managen».

Wie bereits seit Ende Oktober bekannt, beschäftigte die UBS per Ende September knapp 97'600 interne Vollzeitstellen, gut 5500 weniger als Ende 2025. Das interne und externe Personal ging auf 109'990 Vollzeitstellen zurück, fast 10'000 weniger, wie aus dem Quartalsbericht hervorging.

Die UBS lehnte eine Stellungnahme sowohl gegenüber Bloomberg als auch der FT ab. Eine Anfrage der Nachrichtenagentur AWP blieb bislang unbeantwortet.

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(AWP)