Der Protest richtet sich gegen die seit vier Jahren regierende Koalition aus drei rechten und konservativen Parteien, die für eine hohe Inflation und zu niedrige Löhne verantwortlich gemacht wird. Die Schüler und Studenten fordern mehr Geld für Schulen und Universitäten.
Verkehrsminister Matteo Salvini verbot Streiks in Transportbereichen wegen des bevorstehenden Feiertags Allerheiligen am 1. November per Anordnung. Die Gewerkschaft kündigte an, sich darüber hinwegzusetzen.
In zahlreichen Städten sind verstärkte Kontrollen und Sicherheitsmassnahmen geplant, um Ausschreitungen zu verhindern. In Rom wird etwa das Kolosseum besonders geschützt, Italiens meistbesuchte Sehenswürdigkeit, und in Mailand der Dom in der Innenstadt. In der Vergangenheit war es nach friedlichen Kundgebungen vor allem in Mailand zu schweren Krawallen gekommen. An Demonstranten gab es Appelle, keine Kapuzen oder Helme zu tragen./cs/DP/mis
(AWP)
