Der US-Unterhändler Witkoff hatte sich nach Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Europäern einen Tag später mit Putin in St. Petersburg getroffen. Nach dem Treffen hatte Putins Berater Juri Uschakow neue Verhandlungen mit Moskau, Kiew und Washington für Mitte November in Aussicht gestellt.

Das Ziel dieser Verhandlungen werde die Erörterung der Frage der Gewährleistung von Sicherheit der Ukraine und Russlands nach dem Abschluss eines Friedensabkommens sein, sagte Putin nun. Es gehe um eine «endgültige Variante», nicht um eine vorübergehende infolge einer Einstellung der Kampfhandlungen. Damit erteilte der Kremlchef einer Waffenruhe erneut eine Absage.

Putin: Einverstanden mit Gesprächen über europäische Sicherheit

Witkoff habe gesagt, dass bei Gesprächen über die künftige Sicherheit der Ukraine und Russlands auch über die europäische Sicherheit gesprochen werden müsse, sagte Putin. Grundsätzlich sei er damit einverstanden. «Wir werden sehen, wie sich die Situation in den nächsten Tagen entwickelt.»

Putin, der 2022 die Invasion in die Ukraine befohlen hatte, warf dem Nachbarland mehrfach vor, den Krieg zu wollen und behauptete, Russland wolle ihn nicht.

Putin sprach dem Nachbarland mit Blick auf die russisch besetzten Gebiete in der Ost-Ukraine erneut seine territoriale Integrität ab. «Meine Haltung zu dieser Angelegenheit ist erst mal, dass das nicht ihr Gebiet ist, sondern Gebiet des historischen Russlands.»/ksr/DP/jha

(AWP)