Der Palmöl-Anbau sei in vielerlei Hinsicht bedenklich, warnen Organisationen: Durch den steigenden Landbedarf für Ölpalmplantagen werde die lokale Bevölkerung vertrieben und wertvoller Regenwald gerodet. Zudem würden auf den Plantagen regelmässig internationale Arbeits- und Menschenrechte missachtet.
Eine Allianz aus zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie der SP und der Grünen hatte das Referendum gegen das im Juni vom Parlament genehmigte Efta-Freihandelsabkommen ergriffen. Zur Europäischen Freihandelsassoziation Efta gehören ausser der Schweiz auch Norwegen, Island und Liechtenstein.
Die Allianz gegen Regenwald-Abholzung will sich nun dem Abstimmungskampf widmen, wie sie mitteilte. Bei Zustandekommen des Referendums kommt es voraussichtlich bis Mitte 2027 zur Volksabstimmung.
(AWP)
