Das Einlenken in die Umlaufbahn klappte ersten Informationen von SpaceX zufolge nach Plan. Rund eine Stunde nach dem Start teilte das Unternehmen dann allerdings mit, das Starship schon nach rund drei Stunden in der Umlaufbahn und damit deutlich früher als zunächst geplant wieder zur Erde zurückholen zu wollen. Ein Grund dafür wurde zunächst nicht angegeben. Die Rakete sollte dann kontrolliert in den Pazifik stürzen.
Zudem sollten im Rahmen der Mission nach Angaben von SpaceX erstmals Starlink-Satelliten ausgesetzt werden. Diese sogenannten V3-Satelliten sollen nach ihrem Aussetzen ihre Antennen ausklappen, Solarpaneele entfalten und dann Verbindungen zur Erde und anderen Starlink-Satelliten herzustellen. Ersten Informationen von SpaceX zufolge schien auch das anfänglich weitgehend nach Plan zu funktionieren. Zuvor war das Aussetzen von Satelliten bei Tests schon mehrfach simuliert worden.
Raketensystem Starship ist grösser als die Freiheitsstatue
Es ist bereits der 14. Testflug des Starship. Das Raketensystem ist grösser als die Freiheitsstatue in New York. Es besteht aus zwei Teilen, die sich nach dem Start trennen: Dem etwa 70 Meter langen Booster Super Heavy und der - ebenfalls Starship genannten - oberen Stufe, die rund 50 Meter misst.
Beide Teile sind so konzipiert, dass sie nach der Rückkehr zur Erde wiederverwendet werden können. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will mit dem Starship Astronauten zum Mond schicken, während SpaceX zudem das Ziel verfolgt, eines Tages den Mars zu erreichen.
Erstmals war das Raketensystem im April 2023 getestet worden - und damals nach wenigen Minuten komplett explodiert. Bei weiteren Tests erreichte die obere Stufe das All und landete auch schon kontrolliert im Indischen Ozean. Mehrere Testflüge waren allerdings auch bereits deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben/swe/DP/jha
(AWP)
