Die Zulassung stützt sich auf Daten aus drei klinischen Studien, wie das Pharmaunternehmen am Montag mitteilte. Die zentrale Phase-III-Studie namens Archway zeigte, dass Susvimo die Sehkraft der Patienten ebenso gut erhielt wie monatliche Spritzen mit dem Wirkstoff Ranibizumab. Langzeitdaten aus der Folgestudie Portal zeigten, dass die Sehkraft über bis zu sieben Jahre stabil blieb.

Susvimo wird nicht als Spritze ins Auge verabreicht, sondern über ein kleines, nachfüllbares Implantat namens Contivue, das einmalig ins Auge eingesetzt wird und das Medikament kontinuierlich abgibt. Mit nur zwei Nachfüllungen pro Jahr können Patienten ihre Sehkraft erhalten. Das entspreche einer deutlichen Entlastung gegenüber den bisher üblichen monatlichen Spritzen ins Auge, hiess es von Roche.

In der Europäischen Union sind laut Mitteilung schätzungsweise 1,7 Millionen Menschen von der feuchten Makuladegeneration betroffen. Weltweit leiden rund 20 Millionen Menschen an dieser Erkrankung. Susvimo ist bereits in den USA, der Schweiz und Thailand zugelassen.

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(AWP)