Bereits am Dienstag dieser Woche hatte Roche berichtet, in der Studie die gesteckten Ziele erreicht zu haben. Die neuen, detaillierten Daten werden am Fachkongress San Antonio Breast Cancer Symposium in den USA vorgestellt.

Konkret wurde die Kombination als Erstlinien-Behandlungsoption für Patienten getestet, die an sogenanntem «PIK3CA-mutiertem HR-positivem/HER2-negativem endokrin resistenten», lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs leiden. Dabei wurde die Kombination mit einer Behandlung mit Palbociclib und Fulvestrant allein verglichen.

«Brustkrebs ist nach wie vor sehr häufig», sagt Stefan Frings, Global Head of Medical Affairs - Product Development, im Gespräch mit AWP. «Etwa 70 Prozent aller Patientinnen haben HR-positiven Brustkrebs, davon weisen 40 Prozent einen Tumor mit PI3K-Mutation auf, ein Onko-Gen, das den Tumor antreibt»

In der Studie von Roche nun haben die Patienten das Roche-Mittel in Kombination mit dem aktuellen Behandlungsstandard erhalten, die bereits adjuvant mit einer Antihormon-Therapie behandelt wurden und einen Rückfall hatten. «Mit dieser 3er-Kombination ist es uns gelungen, das progressionsfreie Überleben bei diesen Patienten auf 15 von sonst gut 7 Monaten zu verlängern.»

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(AWP)