Die anhaltenden Konflikte in der Region - insbesondere der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran, der sich längst auf die Region ausgeweitet hat, - hätten die Sicherheitslage erheblich verändert und das Eskalationsrisiko bleibe hoch. Nach Einschätzung von Aspides können weitere Angriffe auf Handelsschiffe nicht ausgeschlossen werden. Dabei bestehe insbesondere die Gefahr des Einsatzes von Anti-Schiffs-Raketen, unbemannten Luftfahrzeugen, unbemannten Wasserfahrzeugen sowie kleineren Angriffsbooten, hiess es weiter.
Die EU-Mission rief die maritime Gemeinschaft dazu auf, die bestehenden Sicherheitsverfahren konsequent einzuhalten, den Kontakt mit den zuständigen maritimen Sicherheitszentren aufrechtzuerhalten und die aktuelle Bedrohungslage bei der Planung von Fahrten entsprechend zu berücksichtigen. Aspides empfiehlt, jemenitische Hoheitsgewässer grundsätzlich zu meiden und - soweit möglich - näher an der afrikanischen Küste zu navigieren, um das Risiko möglicher Angriffe zu reduzieren.
UN-Generalsekretär Guterres «zutiefst alarmiert»
Auch UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich besorgt angesichts der neuen Entwicklungen. Er teilte mit, er sei «zutiefst alarmiert» über die Wiederaufnahme der Angriffe der Huthi-Miliz. Sie drohten die Spannungen in der Region weiter zu verschärfen./tt/DP/stw
(AWP)
