Die Einnahmen zwischen Januar und September beliefen sich auf 8,7 Milliarden US-Dollar, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Dies entspricht einem Plus von 8 Prozent. Zu konstanten Wechselkursen - die auch Grundlage der Guidance sind - stiegen sie um 5 Prozent.
Dabei hat sich das Wachstum mit 5 Prozent im dritten Quartal allerdings wieder etwas abgeschwächt. Zum Vergleich: im Vorquartal waren die Umsätze um 7 Prozent gestiegen, nachdem sie zum Jahresstart 3 Prozent höher ausgefallen waren.
Wie Sandoz weiter schreibt, belastete der anhaltende Preisverfall bei wichtigen Penicillin-Wirkstoffen das Generika-Geschäft, sowohl im dritten Quartal als auch den ersten neun Monaten. Die grössere der beiden Sparten setzte in den ersten neun Monaten 5,8 Milliarden Dollar um, was zu konstanten Wechselkursen ein Rückgang um 1 Prozent entsprach.
Biosimilars mit Lieferengpässen
Die kleinere Biosimilar-Sparte steigerte die Einnahmen um 19 Prozent auf 2,9 Milliarden US-Dollar. Gerade im dritten Quartal führte die gestiegene Nachfrage allerdings zu kurzfristigen Lieferengpässen bei Biosimilars in Europa und weltweit, schreibt Sandoz. Dabei hatte der Konzern den Angaben zufolge seinen Marktanteil in Europa kürzlich weiter ausgebaut. Gerade im Berichtsquartal sei das Unternehmen in Deutschland mit vorübergehend schwierigeren Marktbedingungen konfrontiert gewesen als erwartet.
Mit den vorgelegten Zahlen hat Sandoz die Analysten-Erwartungen laut AWP-Konsens denn teilweise verfehlt.
Ausblick präzisiert und angehoben
Nicht zuletzt wegen der Lieferengpässe hat Sandoz denn auch seine Prognose für 2026 angepasst: So soll der Nettoumsatz neu währungsbereinigt um 5-6 Prozent wachsen. Zuvor hatte Sandoz ein Plus im mittleren bis hohen einstelligen Bereich in Aussicht gestellt.
Derweil hebt das Unternehmen wegen eines zunehmend günstigeren Umsatzmixes und einer stärkeren operativen Leistung die Prognose für die Kern-EBITDA-Marge an. Sie wird neu für 2026 auf bei 23,0 bis 23,5 Prozent erwartet. Zuvor lautete die Prognose auf einen Anstieg um rund 100 Basispunkte gegenüber dem Vorjahr (2025: 21,7 Prozent).
hr/an
(AWP)
