Die Franzosen erwarten nun laut Mitteilung vom Donnerstag, dass 2026 der Umsatz zu konstanten Wechselkursen um etwa zehn Prozent zulegen wird. Zuvor war das Ziel ein prozentual hohes einstelliges Plus gewesen. In den drei Monaten bis Ende Juni war der Erlös währungsbereinigt im Vorjahresvergleich um fast 18 Prozent gewachsen, wie Sanofi in Paris mitteilte. Zu tatsächlichen Umrechnungskursen stieg der Umsatz um 16 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro. Dabei lieferten erneut auch neue Medikamente und der Kassenschlager Dupixent Rückenwind.
Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis je Aktie (bereinigtes EPS) erhöhte sich um gut 31 Prozent auf 2,09 Euro - wie beim Erlös war auch das mehr als von Analysten erwartet. Für die Kennziffer sagt Sanofi für das Gesamtjahr weiterhin etwas mehr Wachstum als beim Umsatz voraus. Unter dem Strich knickte der Gewinn im Quartal jedoch um über 90 Prozent auf 343 Millionen Euro ein. Hier belasteten unter anderem Wertminderungen für das kürzlich beendete Forschungsprogramm am Wirkstoff Amlitelimab bei atopischer Dermatitis sowie gestiegene Gewinnabführungen an den Forschungs- und Vermarktungspartner Regeneron.
(AWP)

