«Wir würden die daraus ergebende Möglichkeit sorgfältig anhand ihrer strategischen Eignung, ihres Wertschöpfungspotenzials und der geltenden regulatorischen Anforderungen prüfen», hielt die Sprecherin fest. Die eigene Strategie sei aber nicht von der Transaktion abhängig.
Kone plane den Grossteil des Europageschäfts von TK Elevator zu verkaufen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen am Donnerstag. Damit will der finnische Konzern offenbar wettbewerbsrechtliche Bedenken gegen die im April vereinbarte, 29,4 Milliarden Euro schwere Übernahme ausräumen. Der Verkaufsprozess könnte laut dem Bericht bereits im Herbst starten.
TK Elevator erzielte zuletzt rund 2,5 Milliarden Euro oder 27 Prozent seines Umsatzes in Europa. Analysten der Citigroup schätzen den möglichen Verkaufserlös auf 2,1 Milliarden Euro.
Der weltweite Aufzugsmarkt wird von Schindler, Kone, TK Elevator und dem US-Konzern sowie Branchenprimus Otis dominiert. Durch die Fusion würde Kone mit Abstand zum weltgrössten Aufzugshersteller aufsteigen. Kone selbst bestätigte, dass Verkäufe in einzelnen Regionen für eine Genehmigung der Transaktion notwendig werden könnten.
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(AWP)
