Die am Freitag neu veröffentlichten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) sind allerdings nicht ganz aktuell. Sie stammen von 2021, womit sich die Veränderungsraten auf das Jahr 2020 beziehen. Demnach hat die Zahl der Beschäftigten im Rohstoff-Grosshandel um 1,4 Prozent auf 10'318 Beschäftige zugenommen. Die Zahl liege aber trotz diesem Wachstum noch immer unter dem Vor-Corona-Niveau von 2019, heisst es.
Auch die Zahl der Firmen im Sektor stieg um 2,3 Prozent auf 966 an. Sie sind mehrheitlich in den Kantonen Genf (33,6 Prozent) und Zug (24,8 Prozent) ansässig, gefolgt vom Tessin, Waadt und Zürich.
Seit der Erhebung der Daten im Jahr 2017 sei die Beschäftigung im Rohstoffhandel im Jahresdurchschnitt doppelt so schnell gewachsen wie in der Gesamtwirtschaft, schreibt das BFS. Besonders Grossunternehmen würden sich dynamisch entwickeln, obwohl die Arbeitsplätze bei den Rohstoffhändlern weiterhin mehrheitlich bei den KMU zu finden seien.
Die meisten Arbeitsplätze sind laut BFS in Unternehmen angesiedelt, die Teil einer Gruppe sind. Dabei haben Schweizer Multinationale gegenüber ausländisch kontrollierten Gruppen an Bedeutung gewonnen. Die bedeutendste Tätigkeit der Rohstoffhändler ist der Grosshandel mit Brennstoffen (30,7 Prozent der Unternehmen), darauf folgt der Handel mit Erzen und Metallen (24,5 Prozent).
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(AWP)