Zur Branche zählen Unternehmen, die Produkte, Materialien, Verfahren, Plattformen oder Dienstleistungen speziell für den Sport entwickeln oder bestehende Lösungen an dessen Bedürfnisse anpassen. Trotz der starken Forschungs- und Industriestandorte in der Schweiz ist die Branche bisher wenig sichtbar, wie es in dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht heisst.
Die Autoren des Berichts empfehlen deshalb, eine nationale Sportstech-Organisation zu prüfen. Diese soll die Zusammenarbeit zwischen Sport und Wirtschaft stärken, die Branche international sichtbarer machen und zusätzliches Wachstumskapital mobilisieren.
Das Potenzial ist laut der Studie gross: 88 Prozent der befragten Unternehmen rechnen in den kommenden zwei Jahren mit steigenden Umsätzen. Für die Schweiz als Wirtschaftsstandort sei der Bereich eine grosse Chance: «Sie kann neue Märkte erschliessen, Innovationen vorantreiben und zugleich ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit und ihren Spitzensport stärken», wird Co-Autor Mike Kurt zitiert.
Der Report wurde von Swiss Olympic gemeinsam mit den Beratungsunternehmen PwC Schweiz und Generis erarbeitet. Eine «breite Allianz» aus Sport, Industrie sowie Wirtschafts- und Standortförderung habe das Projekt angestossen. Die Studie erfasst erstmals systematisch die Grösse, die Akteure und die Bedürfnisse der Schweizer Sporttechnologie-Branche.
ls/rw
(AWP)
