Bereits 2024 war die Multifaktorproduktivität um 0,6 Prozent gestiegen, nachdem sie 2023 noch um 1,2 Prozent gesunken war. Die MFP misst, wie effizient die Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital gemeinsam eingesetzt werden, um Waren und Dienstleistungen herzustellen. Eine Zunahme bedeutet vereinfacht gesagt, dass mit den eingesetzten Arbeitskräften und dem vorhandenen Kapital mehr produziert werden kann.
Das Bruttoinlandprodukt (BIP) wuchs 2025 laut den BFS-Daten um 1,6 Prozent. Der Beitrag des Arbeitsinputs zur Entwicklung betrug dabei -0,2 Prozentpunkte, jener des Kapitalinputs +0,8 Prozentpunkte. Der verbleibende Produktivitätszuwachs entfiel auf die Multifaktorproduktivität.
Derweil nahm auch das nichtfinanzielle Vermögen der Schweizer Volkswirtschaft weiter zu. Der sogenannte nichtfinanzielle Nettokapitalstock (NKS) wuchs 2025 zu konstanten Preisen um 0,7 Prozent. Er umfasst die vorhandenen Anlagegüter einer Volkswirtschaft, etwa Gebäude, Maschinen und andere Produktionsanlagen.
to/rw
(AWP)
