Zum Euro steigt der Schweizer Franken, der als sicherer Hafen für Anleger gilt, auf den höchsten Stand seit 15 ⁠Wochen. Zeitweise notierte das Währungspaar am Donnerstag unter der Marke von 92 Rappen. Zuletzt wurde ein Wert on 92,21 Rappen gemessen, ein Anstieg von 0,4 Prozent gegenüber dem Vortag.

Der Dollar ‌fällt ⁠im Gegenzug um 0,3 Prozent auf 82,29 Rappen. Zeitweise fiel der «Greenback» erstmals seit rund einem Monat auf unter 82 Rappen zurück. Auch der japanische Yen legt zu. Der Dollar verliert 0,7 Prozent auf 156 Yen.

Der Euro leidet unter wachsenden Schuldensorgen in Frankreich. Dies kommt auch in den Renditen französischer Staatsanleihen zum Ausdruck. Beim zehnjährigen Papier hat der Renditeabstand zu deutschen Staatsanleihen mit knapp 1,7 Prozentpunkten den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht.

«Zum Dollar kann der Euro nicht entscheidend an Boden gutmachen», kommentieren Devisenexperten die Entwicklungen. Für den Euro belastend sei auch, dass die hohen Ölpreise Inflationssorgen sowie die Spekulation auf eine nächste Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed schüren.

(Reuters/AWP/cash)