Die Nationalräte Thomas Aeschi (ZG), Michael Graber (VS), Rémy Wyssmann (SO), die Nationalrätin Céline Amaudruz (GE), Ständerat Marco Chiesa (TI) sowie die Regierungsräte Jean-Pierre Gallati (AG), Franz Ruppen (VS) und Pierre Alain Schnegg (BE) wollen in den Bundesrat. Diese Kandidaturen wurden bis Freitagmittag der Findungskommission gemeldet. Diese nimmt nun ihre Arbeit auf.
Unter Leitung von alt SVP-Fraktionspräsident Caspar Baader werden gemäss Mitteilung in den nächsten Wochen mit allen Kandidierenden Hearings durchgeführt. Die Kommission behalte sich vor, bei Bedarf auf weitere Personen zuzugehen, hiess es.
Bei dieser Prüfung geht es nach Angaben der SVP in inhaltlicher Hinsicht um die Haltung der Kandidierenden zu den politischen Kernthemen der Partei, das heisst zur bewaffneten Neutralität und zur Selbstbestimmung der Schweiz, zum EU-Vertragspaket, zur Asyl- und Migrationspolitik, zur Armee und zur inneren Sicherheit, zur Entlastung des Mittelstands und der Unternehmen und zu einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung.
Von zentraler Bedeutung seien bei der Prüfung auch die Führungserfahrung und Führungskompetenzen der Kandidierenden, dies vor allem mit Blick auf die Departemente EJPD und VBS, schrieb die Findungskommission. Am 20. November wird die Fraktion den Antrag an die Vereinigte Bundesversammlung beschliessen.
(AWP)
