Resai erklärte ausserdem, dass der Iran ein Ende des Krieges zwischen der Huthi-Miliz im Jemen und Saudi-Arabien anstrebe.
Mit Rahmenabkommen Weg für weitere Verhandlungen ebnen
Die USA und der Iran hatten Mitte Juni ein Rahmenabkommen unterzeichnet, mit dem der Weg zu einem endgültigen Abkommen über eine dauerhafte Beendigung des Krieges freigemacht werden sollte. Die Parteien verpflichteten sich, innerhalb von zunächst 60 Tagen ein endgültiges Abkommen auszuhandeln. Eine Verlängerung sollte einvernehmlich möglich sein. Dies ist nicht geschehen.
Die 14 Punkte beinhalteten auch, dass der Iran sich nach besten Kräften um eine sichere und gebührenfreie Durchfahrt von Handelsschiffen durch die Strasse von Hormus für 60 Tage bemühen sollte. Insbesondere dieser Passus löste neuen Streit zwischen der US-Regierung und der iranischen Führung aus.
Die USA sollten im Gegenzug die Seeblockade iranischer Schiffe und Häfen beenden. Washington sagte zu, eingefrorene iranische Vermögenswerte wieder freizugeben. Die konkreten Verfahren und Beträge sollten während der anschliessenden Verhandlungen festgelegt werden.
Iran-Experte: Teheran lehnt neue Bedingungen ab
Der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz erklärte auf X, der Iran habe kein Interesse an einem endlosen Krieg. Die iranische Führung befürworte eine Rückkehr zum Rahmenabkommen, lehne jedoch Nachverhandlungen oder neue Bedingungen ab. Ein Entgegenkommen setzt aus Sicht des Experten voraus, dass die USA ihre Zusagen erfüllen, einschliesslich der Anerkennung der iranischen Kontrolle über die Strasse von Hormus und der Freigabe der Gelder./da/DP/zb
(AWP)
