Gegen 9.30 Uhr büssen Sika Namen 2,6 Prozent auf 179,55 Franken ein. Davor hatten die Sika-Papiere im bisherigen Jahresverlauf um knapp 14 Prozent zugelegt. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert zum Berichtszeitpunkt 0,5 Prozent im Minus.
Dabei gewinnen Analysten dem Neunmonatsbericht vorwiegend positive Aspekte ab. So seien die Ergebnisse leicht besser als erwartet ausgefallen und der Ausblick wurde bestätigt. Die UBS streicht die gehaltene Marge heraus, welche die Anleger eigentlich beruhigen sollte.
Doch mit Blick in die Tiefe zeigt sich, dass Sika insbesondere in den Regionen EMEA und Amerikas überzeugen konnte, im asiatisch-pazifischen Raum aber eher unter den Erwartungen lag. Der Grund dafür heisst China.
Denn der chinesische Wohnungsbau schwächelt weiterhin und ist zweistellig geschrumpft. Dabei hatten Analysten angesichts des nun eintretenden Basiseffekts - Sika hatte vor einem Jahr die Reissleine gezogen und das Geschäft neu aufgestellt - im dritten Quartal auf eine Besserung gehofft.
Erste Experten rechnen nun für das vierte Quartal 2026 noch nicht mit einer Erholung der China-Geschäfte. Ob und wann eine «Normalisierung» eintritt, sei eine der zentralen Fragen, die das Management nun beantworten müsse, schreibt die ZKB in einem Kommentar.
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(AWP)
