Die SMG-Aktien gewinnen lurz nach 10 Uhr in einem wenig bewegten Gesamt arkt 8,3 Prozent auf 32,55 Franken, dies bei guten Volumen.
Damit scheint SMG der erhoffte Befreiungsschlag gelungen zu sein: Seit dem Börsenstart letzten September haben die Papiere nämlich über ein Drittel an Wert verloren.
Dies sei wohl auf durchzogene Ergebnisse von europäischen Online-Marktplätzen wie Hemnet, Rightmove und Baltic Classifieds Group sowie auf generelle Bedenken wegen disruptiver Effekte von KI auf den Sektor zurückzuführen, schreibt die ZKB. Letztere Bedenken seien aber übertrieben. Insgesamt bestehe noch ein Kurssteigerungspotenzial von 37 Prozent.
Mit den nun vorgelegten Zahlen konnte SMG die Erwartungen beim Umsatz leicht übertreffen. Besonders die Entwicklung der allgemeinen Marktplätze wird von den Experten lobend hervorgehoben. Die UBS spricht von soliden Zahlen, die vom Guidance-Upgrade unterstützt würden.
Einziger Wermutstropfen sei der angekündigte Abgang von CEO Christoph Tonini. Sowohl UBS als auch ZKB sind sich jedoch einig, dass die Transition geordnet vonstattengehen solle, zumal der Nachfolger aus den eigenen Reihen komme und Tonini der Gruppe als Verwaltungsratspräsident erhalten bleibe.
tt/uh
(AWP)
