Führende Köpfe der SVP würden eine beängstigende Begeisterung für autoritäres Gebaren an den Tag legen, indem sie etwa zu Autokraten wie Putin oder Xi Jinping reisten oder Trump huldigten, kritisierte Meyer.

Gleichzeitig schaue die SVP bei mutmasslichen Gewalttätern in den eigenen Reihen weg. Meyer verwies auf einen früheren Aargauer SVP-Politiker, der beschuldigt wird, zwei Frauen wiederholt sexuell missbraucht zu haben.

«Diese strukturelle Gewalt muss endlich ein Ende haben», forderte Meyer. Dass im Bundeshaus eine Mehrheit sie gleichgültig akzeptiere, liege vor allem an der SVP. Deshalb brauche es die Gewaltschutz-Initiative der SP.

Traktandiert waren auch Reden von Co-Präsident Cédric Wermuth, Bundesrat Beat Jans und alt Bundesrat Alain Berset sowie die Lancierung der Gewaltschutz-Initiative.

(AWP)