Im Fall einer schweren Mangellage könnte eine solche Massnahme die bereits laufenden Bezüge aus den Pflichtlagern begleiten und zusätzliche Spareffekte erzielen, wie das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte.
Damit bestätigte das BWL eine entsprechende Meldung von SRF. Bevor der Meinungsbildungsprozess abgeschlossen sei, informiere das BWL aber grundsätzlich nicht über die Einzelheiten der internen Konsultation, hiess es auf Anfrage weiter.
Angesichts der angespannten Treibstoffversorgungslage griff der Bund bereits auf Pflichtlager für Diesel und Kerosin zurück. Die Temporeduktion gilt als attraktive Option, da sie der Bundesrat schnell verordnen könnte und damit sowohl Treibstoff eingespart als auch ein starkes Signal an die Bevölkerung gesendet würde.
(AWP)
