Der am Montag von Raiffeisen veröffentlichte KMU PMI ist im Berichtsmonat auf 52,0 von 54,5 Punkten im September gesunken. Die Anzeichen einer industriellen Erholung bleiben aber insgesamt intakt, betont die Bank.

Denn mit einem Stand von über 50 Punkten bleibe der Index weiterhin in der Wachstumszone. Die Schweizer Industrie expandiere somit zum vierten Mal in Folge - wenn auch mit deutlich geringerem Tempo als in den Vormonaten.

Hauptverantwortlich für den Rückgang des PMI waren die beiden am stärksten gewichteten Komponenten Auftragsbestand und Produktion. Beide Teilindizes sanken laut Raiffeisen gegenüber dem Vormonat deutlich, blieben aber ebenfalls über der Wachstumsschwelle.

Der Beschäftigungsindex blieb leicht über der Wachstumsschwelle und deute damit auf eine stabile Arbeitskräftenachfrage hin, hiess es weiter.

Fachkräftemangel gewinnt an Bedeutung

Eine Sonderumfrage im Rahmen der Erhebung zeige ferner, dass der Personal- und Fachkräftemangel für viele KMU wieder stärker in den Fokus rücke. Gleichzeitig bleibe die Konjunkturlage insbesondere für exportorientierte Unternehmen weiterhin ein wichtiges Thema.

Die Ergebnisse deuten im Urteil der Raiffeisen-Ökonomen darauf hin, dass sich die Herausforderungen der Unternehmen mit der fortschreitenden Industrieerholung zunehmend verschieben.

ra/to

(AWP)