Der von Raiffeisen erhobene KMU-PMI stieg im August auf 54,9 Punkte nach 50,7 Punkten im Vormonat, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Damit liegt der Index den zweiten Monat in Folge wieder über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Für Auftrieb sorgte insbesondere die Geschäftsentwicklung der binnenorientierten KMU. Die Geschäftsentwicklung der exportorientierten Unternehmen sei ebenfalls positiv, zeigte gegenüber Juli jedoch nur geringe zusätzliche Verbesserungen.

Im August legten alle fünf Faktoren des Raiffeisen KMU PMI gegenüber dem Vormonat zu, hiess es weiter. Besonders hervorgehoben werden die Auftrags- und die Produktionskomponente. Die höheren Auftragseingänge würden sich also zunehmend auch in einer stärkeren Produktionstätigkeit niederschlagen.

Das Bild sei allerdings noch nicht uneingeschränkt positiv. So sehen mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen noch keine Anzeichen für eine breit abgestützte Nachfragebelebung. Immerhin sähen aber rund 40 Prozent «erste positive» Signale.

Auch die Planungssicherheit bleibe begrenzt. Nur rund ein Viertel der Unternehmen stufte diese als «eher hoch» oder «sehr hoch» ein. Vier von zehn Unternehmen schätzen ihre Planungssicherheit dagegen als «eher gering» oder «sehr gering» ein. Vor allem exportorientierte Firmen beurteilten ihre Situation zurückhaltend.

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(AWP)