Die Schweizer Bevölkerung sieht laut der PwC-Studie keinen Widerspruch zwischen Eigenverantwortung und einem Gesundheitssystem, das Prävention aktiv ermöglicht. Laut der am Dienstag veröffentlichten Umfrage wünschen sich 79 Prozent der Befragten aktive Screening- und Präventionsangebote.

77 Prozent sind der Ansicht, dass mehr für eine frühere Erkennung von Gesundheitsproblemen getan werden müsse. Gleichzeitig sehen aber 72 Prozent die Verantwortung für die eigene Gesundheit in erster Linie beim Individuum.

Auch verstehe die Bevölkerung Bezahlbarkeit und Qualität nicht als Alternativen, hiess es weiter. 53 Prozent der Befragten sprechen sich demnach für Vergütungsmodelle aus, die Qualität und Nutzen stärker belohnen. Gleichzeitig verlangen 69 Prozent eine strikte Kostenkontrolle.

Für die Studie wurde internationale und Schweizer Fachliteratur, öffentliche Daten und Vergleichsmassstäbe ausgewertet. Ergänzend wurden 16 Interviews mit Expertinnen und Experten aus dem Schweizer Gesundheitswesen geführt sowie eine repräsentative Befragung unter 1026 in der Schweiz lebenden Personen - vom 5. bis 12 Juni dieses Jahres.

(AWP)