Seit voriger Woche hat Nordkorea zwei Raketentypen - einen Marschflugkörper sowie eine ballistische Rakete - mit einem Streusprengkopf getestet sowie vergangenen Donnerstag rund zehn ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung des Japanischen Meeres abgefeuert. Nordkorea ist es durch UN-Beschlüsse untersagt, ballistische Raketen jeglicher Reichweite zu starten.
Spekulationen über Trump-Kim-Treffen in China
Am selben Morgen lehnte die einflussreiche Schwester von Machthaber Kim Jong Un, Kim Yo Jong, mögliche Gespräche mit den USA vorerst ab. Solange Washington an seiner aus Sicht Pjöngjangs «feindseligen Politik» festhalte, sehe man keinen Anlass für persönliche Treffen, erklärte sie laut Staatsmedien. Zugleich betonte sie, dass Dialog grundsätzlich zu den Möglichkeiten gehöre, Frieden zu sichern. Dieser müsse aber auch den nationalen Interessen Nordkoreas dienen.
US-Präsident Donald Trump hatte mehrfach öffentlich den Wunsch geäussert, sich noch in diesem Jahr mit Kim Jong Un treffen zu wollen. Spekulationen, wonach die beiden bei Trumps China-Besuch in gut zwei Wochen am Rande des Apec-Gipfels in Shenzhen zusammenkommen könnten, halten die meisten Experten jedoch für unwahrscheinlich./fkr/DP/zb
(AWP)
