Der Schwyzer SVP-Nationalrat wird nicht in die Fussstapfen von Bundesrat Guy Parmelin treten, wie am Sonntag aus einer Meldung der «Aargauer Zeitung» hervorgeht.

Das liege nicht an fehlendem Interesse, präzisierte Marcel Dettling auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Sein Fokus liege auf der Parteiführung.

Jetzt, «wo sich für die Schweiz entscheidet, ob es eigenständig weitergeht, oder ob in Zukunft Brüssel alles diktiert», brauche die SVP klare Verhältnisse, sagte Dettling.

Die wird es bei der Frage um die Bundesratsnachfolge bald geben: Die SVP-Bundeshausfraktion nominiert ihre Kandidierenden am 20. November, die Wahl findet am 9. Dezember statt.

Als mögliche Nachfolgerinnen und Nachfolger werden verschiedene Personen gehandelt. Dazu gehören die Zürcher Regierungsrätin Natalie Rickli, die St. Galler Ständerätin Esther Friedli und die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz. Auch die Namen von Fraktionschef Thomas Aeschi aus Zug und Nationalrat Franz Grüter aus Luzern werden genannt.

(AWP)