Der neue Geschäftsplan sehe eine kleinere eigene Airbus-A220-300-Flotte und zugleich stärkere ganzjährige sogenannte ACMI-Partnerschaften vor, heisst es in der Mitteilung weiter. Bei solchen Wet-Lease-Vereinbarungen stellt Air Baltic einer anderen Fluggesellschaft Flugzeug und Besatzung zur Verfügung. Für die Swiss waren per Anfang März fünf A220-300 von Air Baltic unterwegs.

Der aktuelle Flugplan werde durch die geplanten Änderungen nicht beeinträchtigt, hiess es. Vom geplanten Stellenabbau betroffen sind die Standorte Riga, Vilnius und Tallinn. Mit den Gewerkschaften werde unter anderem über eine geringere Auslastung von Piloten und Kabinenpersonal gesprochen. Die genaue neue Organisationsstruktur soll bis Mitte Oktober feststehen.

Die Massnahmen sollen die Kosten senken und Air Baltic finanziell stabilisieren. Die Airline befindet sich derzeit in einem Sanierungsverfahren nach dem US-Insolvenzrecht Chapter 11.

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(AWP)