Konkrete Zahlen zum geplanten Abbau nannte Koch in dem Interview mit der «SonntagsZeitung» nicht. Mit dem Schritt in Deutschland werde die Abhängigkeit vom Automobilgeschäft «noch mal signifikant geringer», sagte er.
Ziel sei es, die Produktionsstandorte so aufzustellen, dass sie in einem stark geschrumpften Markt wieder operative Gewinne erzielen könnten. Swiss Steel halbierte die Anzahl der Mitarbeitenden nach Angaben von Koch bereits von 13'000 auf 6500 Mitarbeitende.
Als weiteren Schritt nannte Koch die Bilanzsanierung. Einzelheiten dazu lege das Unternehmen nicht offen. «Unser Plan sieht vor, dass wir ab 2028 wieder in die operative Gewinnzone kommen», sagte er. Ab dann werde der Konzern deutlich kleiner und fokussierter sein.
(AWP)
